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Fahrrad fahren

Hintergrund

Fahrrad fahren in der Großstadt

„Freie Fahrt für`s Fahrrad! Denn es ist häufig das schnellste und immer das umweltfreundlichste Verkehrsmittel“ schrieb der damalige Fahrradbeauftragte der Stadt Bielefeld Hansjörg Gerber schon 1997. Diese Erkenntnis kann nicht oft genug hervorgehoben werden.

Die vielfältigen Bemühungen der letzten Jahrzehnte zur Förderung des Fahrradverkehrs zahlen sich aus. Besonders in Großstädten wird das Rad wieder zum Alltags-Verkehrsmittel. So werden in Bielefeld mittlerweile etwa 15 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt, in Städten wie Münster oder Bremen sind es über 20 Prozent.

Wer mit dem Fahrrad fährt ist flexibel, spart Zeit und Kosten, hält sich gesund, schützt die Umwelt und das Klima.

 

 

Rat und Tat

Welches Fahrrad - Tipps für Alltagsradler

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, ADFC, hat auf seiner Internetseite viele Informationen zur Auswahl des richtigen Rades zusammengetragen. www.adfc.de/Fahrradkauf

Darüberhinaus geben die Experten viele Hinweise und Tipps, "damit Rad und Radler bequem, trocken und sicher durch den Alltag rollen."

www.adfc.de/Praxis-Tipps-fuer-Alltagsradler

 

 

Licht ist Pflicht - Informationen zur Fahrradbeleuchtung"

Worauf müssen Radfahrer bei der Beleuchtung am Fahrrad achten, welche Reflektoren sind Pflicht und was ist zu tun, wenn das Licht defekt ist?

Antworten finden Sie beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub.

Die Experten des ADFC haben alle nötigen Informationen zusammengestellt:

www.adfc.de/tipps-zur-fahrradbeleuchtung

 

Mit Fahrrad, Bus und Bahn

Auch auf längeren Strecken ist das Fahrrad oft eine sinnvolle Alternative. Kombinationen mit Bus und/ oder Bahn sind vielfach möglich. Erkundigen Sie sich bei den Verkehrsunternehmen über die Bedingungen einer Fahrradmitnahme (Preise, Abstellplätze in Bahnen und Bussen, jederzeit oder nur zu bestimmten Zeiten möglich, Aufzüge zu Bahnsteigen usw.)

 

Kinder fahren Rad

Kinder müssen bis zum vollendeten achten Lebensjahr auf den Gehwegen Rad fahren, bis zum zehnten Lebensjahr dürfen sie es, danach müssen sie auf der Straße fahren.

Weil sie das Gleichgewichtsempfinden und Koordinationsvermögen erst entwickeln müssen, raten Fachleute nicht zu früh mit dem Radfahren zu beginnen. Meist ist der richtige Zeitpunkt dann, wenn das Kind den Wunsch äußert Radfahren zu lernen.

Häufig sind Kinderfahrräder nur wie Erwachsenenräder in Kleinformat und werden ihrer Aufgabe nicht gerecht: Ein Rad für einen wenig erfahrenen Achtjährigen muss andere Bedingungen/ Anforderungen erfüllen, als ein Mountainbike für einen langjährigen „Querfeldeinfahrer“.

Preiswert sollen sie sein, oft werden minderwertige Materialien verwandt, viele Details sind nicht kindgerecht und die Sicherheit bleibt auf der Strecke. Tests zeigten lange Mängellisten.

Seien Sie daher beim Kauf eines Kinderfahrrades besonders kritisch, informieren Sie sich vorher gut. In den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und beim Fahrradclub ADFC finden Sie entsprechende Materialien. Eine Buchempfehlung zum Thema:

Fehlau, G./ Gebel, C. (2011). Das Familien-Fahrrad-Buch: Vom Kinderanhänger bis zum Jugendrad, s. u.

 

Mit dem Fahrrad einkaufen

„Einkaufen mit dem Fahrrad ist keine Notlösung, sondern eine pfiffige Alternative zum Auto, die Zeit und Kosten spart. Statt auf der "grünen Wiese" kaufen RadlerInnen vor Ort ein und unterstützen damit den innerstädtischen Einzelhandel. Dabei entlasten sie ganz nebenbei den Verkehr, verbessern das Stadtklima und tun etwas für ihre Gesundheit. Gründe genug für die BUND-Kreisgruppe Kiel, das Einkaufen per Rad gezielt zu fördern.“ einkaufen-mit-dem-fahrrad

Körbe, Fahrradtaschen. Rucksäcke oder Fahrradanhänger sind hilfreiches Zubehör, für den täglichen Brötchenkauf oder den wöchentlichen Großeinkauf. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was alles auf ein Fahrrad passt.

Sollten ausreichende Abstellmöglichkeiten vor Geschäften fehlen, machen Sie die Händler darauf aufmerksam. Gerade Einzelhändler in Innenstadtlagen, die unter der Konkurrenz der Einkaufszentren auf der grünen Wiese leiden, sollten ihre Rad fahrenden Kunden besonders beachten. Weitere Service Angebote – etwa (kostenlose) Lieferung nach Hause – sind in diesem Zusammenhang interessant.

 

 

Mit dem Fahrrad transportieren -– Lastenräder

Mit seinem Projekt »Lasten auf die Räder!« stellt der Verkehrsclub VCD erfolgreiche Einsätze von Lastenrädern vor und bietet interessierten Unternehmen eine Marktübersicht sowie Informationen rund um Beschaffung und Betrieb. Tipps für Kommunen zeigen auf, wie der Einsatz von Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr gefördert werden kann. www.vcd.org/lastenrad

Das unabhängige Portal VELOTransport bietet Informationen rund um das Thema Transport mit Fahrrädern; für private und gewerbliche Zwecke, von A wie Anhänger über L wie Lastenrad bis Z wie Zubehör.

In der Produktdatenbank können verschiedene Produkte gesucht und nach Zuladung, Preis, Hersteller und weiteren Kategorien gefiltert werden. www.velotransport.de

 

 

Fahrradkurier

Fahrrad-Kurier-Dienste

sind Dienstleistungsunternehmen, die eilige Botenaufträge mit dem Rad abwickeln. In der Bundesrepublik existieren heute mehr als hundert Fahrradkurierdienste in fast ebenso vielen Städten. Meist arbeiten sie von einer Zentrale aus, welche die Aufträge annimmt und an die Kurierfahrer per Funk oder Telefon weiterleitet, daneben gibt es aber auch Ein-Frau/Mann-Unternehmer, die mit dem Handy von Auftrag zu Auftrag radeln. Außer innerstädtischen Kurierfahrten und Botendiensten organisieren manche Fahrradkurierdienste auch überregionale Transporte in Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsträgern.

www.flott-weg.de/Fahrradkurier Bielefeld

 

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Immer mehr Arbeitnehmer entdecken die Vorteile, die die tägliche Fahrt zur Arbeit per Rad bietet. Diese Touren von und zum Arbeitsplatz sind tägliche Fitnessübungen, die aktiv und gesund halten. Viel Geld wird gespart und die Umwelt entlastet.

Die AOK und der Fahrradclub ADFC organisieren in den Sommermonaten einen Wettbewerb für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, um immer mehr Menschen und Betriebe zu motivieren aufs Rad umzusteigen, bzw. das Radfahren zu fördern. Alles zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Der Ratgeber „Mit dem Rad zur Arbeit“ enthält wertvolle Tipps: wie bringe ich die Aktentasche unter, Bürokleidung auf dem Rad, Abstellanlagen, was mache ich wenn es regnet und vieles mehr. www.adfc-nrw.de/broschuere.pdf

 

JobRad - Das Dienstfahrrad-Konzept

Seit 2012 gilt das sogenannte Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes,
Anstelle von Dienstwagen können Unternehmen ihren Mitarbeitern auch ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen.
Mit dem JobRad-Konzept bietet die Leaserad Gmbh Unternehmen und deren Mitarbeitern dazu ein leicht zu praktizierendes Angebot. Alle Informationen finden Sie unter www.jobrad.org

 

Fahrradstationen

sind bewachte Fahrrad-Parkhäuser in Bahnhofsnähe, die bis zu mehreren tausend Rädern sicheren Abstellplatz bieten. Diese Einrichtungen erleichtern Pendlern die Kombination zwischen Rad und Bahn in hohem Maße.

Auf der Internetseite fahrradfreundlich.nrw./radstationen finden Sie eine Auflistung aller Radstationen in NRW, sowie Ansprechpartner, die für genauere Auskünfte zur Verfügung stehen.

 

Gegen Fahrradklau

Zu diesem leidigen Thema bietet der Radfahrclub viele Informationen. Alles über Schlösser und wie Sie ihr Fahrrad sonst noch schützen können finden Sie unter adfc.de/Diebstahl/Vorbeugen

 

Fahrrad - Recht

Welche Regeln gelten für Radfahrer? Was muss dran sein am Rad? Wie teuer können Verstöße werden? Unter der Rubrik Recht informiert der ADFC zu diesen und weiteren Fragen. www.adfc.de/verkehr-recht

 

Fahrrad-Fahrschulen für Erwachsene

Es gibt viele Gründe, warum Menschen nicht (mehr) Rad fahren können, aber nur sehr wenige, dass das so bleiben muss.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, ADFC, bietet an verschiedenen Orten immer wieder Radfahrschulungen an. In Wochenendkursen der Radfahrschule Bielefeld beispielsweise erlangen Fahranfänger und Wiedereinsteiger Schritt für Schritt -  in der geschützten Umgebung eines Verkehrsübungsplatzes - so viel Sicherheit, dass sie (wieder) Spaß am Radfahren bekommen. Das Üben von alltäglichen Situationen im Straßenverkehr und Verkehrsregeln gehören ebenfalls zum Programm.

Auf der Seite des Radfahrclubs finden Sie weitere Informationen adfc.de/radfahrschulen

 

Mietfahrräder der Deutschen Bahn

Fahrradverleih

Ein Fahrrad auszuleihen ist bei den Radstationen, vielen Bahnhöfen, Fahrradläden und privaten Anbietern möglich. Meist stehen verschiedene Räder zur Verfügung. Die Preise und Ausleihbedingungen sind unterschiedlich, je nach Ort und Anbieter.

In einigen Städten bietet die Deutsche Bahn ihren Kunden Leihräder an. Informationen dazu finden Sie unter

www.callabike.de

Eine umfangreiche Auflistung von Städten (weltweit) mit öffentlichen Fahrradverleihsystemen finden Sie unter wikipedia.org/Fahrradverleihsystem

Mit dem Fahrrad verreisen

Urlaub mit dem Rad findet in Deutschland immer mehr Freunde. Zahlreiche Angebote rund um das umweltfreundliche und gesundheitsförderliche Reisen kommen dieser Entwicklung entgegen.

Hier einige Informationsquellen zum Thema Rad-Reisen:

Elektro-Fahrräder, E-Bikes, Pedelecs

Elektro-Fahrräder werden sowohl vom Menschen als auch von einem Elektromotor angetrieben. Der Elektroantrieb kann als Radnabenmotor in einem der Laufräder oder als Zentralantrieb hinter dem Tretlager eingebaut sein. Man unterscheidet bei den Elektrofahrrädern zwei Typen: Pedelecs und E-Bikes.

Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle" und bedeutet, dass der Elektromotor beim Treten zusätzlichen Schwung liefert und die Antriebskraft verstärkt. Hört man auf, die Pedale zu treten, hört auch der Elektromotor auf, das Fahrrad anzutreiben. Gemäß EU-Richtlinie 2002/24/EC sind Pedelecs juristisch dem Fahrrad gleichgestellt, im Gegensatz zu E-Bikes deren Elektromotor auch dann läuft, wenn man nicht in die Pedale tritt. Daher sind diese Fahrzeuge juristisch auch kein Fahrrad mehr.

Mit einem Pedelec sind Steigungen, lange Strecken und Gegenwind auch für weniger sportliche Fahrer kein Problem mehr. Für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen bieten sie neue Möglichkeiten der Mobilität. Ob für schwere Einkäufe, oder den Weg zu Arbeit, mit einem Pedelec lassen sich viele Wege schneller und entspannter zurücklegen. Die Technik ist ausgereift der Elektromotor leise und sehr energiesparend.

Umfassende Informationen zu Elektrofahrrädern finden Sie unter www.vcd/E-Räder

Zum Kennenlernen und Ausprobieren:

Die Radstation am Bielefelder Bahnhof verleiht Elektro-Fahrräder. Leihgebühr pro Tag und Rad nur € 15,00, bzw. 12 Euro.

www.Fahrradverleih

E-Rad Kaufberatung

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland mehr als 300.000 Elektrofahrräder verkauft, gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 50 Prozent.

Das Angebot wird immer größer. Worauf kommt es an, wenn man sich ein E-Rad kaufen möchte? Die Auswahl ist riesig. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrradhersteller, der kein Elektrofahrrad anbietet.

Zwischen hunderten E-Rädern (egal ob Pedelec, S-Pedelec oder E-Bike) das Richtige zu finden, ist keine einfache Aufgabe.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet Ihnen wertvolle Hilfestellung: was kostet was, Tests, Kaufcheckliste u.v.m.

Die Beratung

  • zeigt die Vorteile von Elektrofahrrädern auf - für Mensch und Umwelt,
  • erklärt, worauf Sie beim Kauf eines E-Rads achten sollten,
  • bietet alle Informationen rund ums E-Rad und
  • in der Datenbank finden Sie Informationen zu Technik und Preisen von beinahe allen derzeit erhältlichen Elektrofahrrädern mit einer Unterstützung bis 25 km/h bzw. 45 km/h.

Mit der Kaufberatung des VCD, finden Sie unter den vielen angebotenen E-Rädern das für Sie Richtige. www.e-radkaufen.de/kaufberatung

 

 

Potenziale von Pedelecs und deren Umweltwirkung

Die Frage nach den Potenzialen von Pedelecs für nachhaltige Mobilität und insbesondere nach den Umweltwirkungen wird häufig gestellt. Das Umweltbundesamt gibt in seinem Hintergrundpapier Antworten. Ein Pedelec belastet zwar die Umwelt stärker als ein herkömmliches Fahrrad ohne Elektromotor, aber die relativ geringen negativen Umwelteffekte der Pedelecs werden deutlich aufgewogen wenn PKW-Fahrten durch Pedelecfahrten ersetzt werden.
Umweltbundesamt (2014). E-Rad macht mobil. Potenziale von Pedelecs und deren Umweltwirkung

 

 

Aus Ostwestfalen-Lippe

 

Fahrrad-Stadtplan für Bielefeld

Das Amt für Verkehr hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Geoinformation und Kataster sowie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) einen Fahrradstadtplan für die Stadt Bielefeld erarbeitet. Darin werden alle für den Alltagsradverkehr in Bielefeld wichtigen Informationen (Radwege, Fahrradparken, Regeln für Radfahrer) zusammengestellt und auf Grundlage des Amtlichen Stadtplans dargestellt.

Alle Neubürger der Stadt Bielefeld erhalten den Fahrradstadtplans kostenlos bei der Wohnortanmeldung.

Andere Interessierten erhalten ihn auf Nachfrage in den Bezirks- und Bürgerämtern. Weitere Verteilstellen sind die Tourist-Information Im Neuen Rathaus, der ADFC in der Stapenhorststraße 90 sowie das Amt für Verkehr in der Ravensberger Straße 12.

 

ADFC-Radtouren in der Region

Viele interessante Radtouren bieten die ADFC-Verbände. Unter der Rubrik "Ansprechpartner", s.u., finden Sie die entsprechenden Adressen, bei denen Sie Programme bekommen können.

 

Fahr im Kreis - mit dem Fahrrad ... und natürlich durch den Wittekindskreis

"Über 35 verschiedene, individuell ausgearbeitete Routen sind für Sie im Angebot und geben vielfältige Anreize für die gründliche Erkundung des Ravensberger Hügellandes.
Ob Sie nun am Feierabend für zwei, drei Stunden die Landschaft erkunden wollen - auch abseits der „ausgetretenen“ Radwege - oder ob Sie mit mehr Fahrkomfort kulinarische, kulturelle, landschaftliche und touristische Highlights im Kreis erradeln möchten - für jeden Radfahrer findet sich hier genau das Richtige - je nach Interesse, Kondition, …" Quelle und weitere Informationen unter www.fahr-im-kreis.de

 

Fahrradbusse im Hochstift

Während der Sommermonate verkehren an Sonn- und Feiertagen auf sechs verschiedenen Routen Busse mit Fahrradanhängern. Kostenlos können Sie darin ihre Räder mit auf die Busreise nehmen. Weitere Informationen erhalten sie beim:

BBH-Kundeninfo

Bahnhofstr.17

33102 Paderborn

E-Mail:info@nph.de

www.nph.de

 

Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in OWL

Zur „Arbeitsgemeinschaft fußgänger und fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in NRW“ gehören aus Ostwestfalen-Lippe Bielefeld, Bünde, Herford, der Kreis Lippe, Lemgo, Minden und Rietberg.
„Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft verstehen sich nicht nur als „Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden“, sondern darüber hinaus als Modellstädte für eine zukunftsfähige, ökologisch sinnvolle und stadtverträgliche Mobilität und unterstützen alle Maßnahmen, die die Stadt als Lebensraum stärken – fahrradfreundlich und mehr.
Viele Städte und Gemeinden bewerben sich um eine Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft. Aber nicht alle werden aufgenommen. Die Auswahl erfolgt anhand klar definierter Kriterien, entschieden wird von einer unabhängigen Expertenkommission.“ Quelle: Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW (2006) www.fahrradfreundlich.nrw.de

 

Ansprechpartner

Fahrradbeauftragte in Bielefeld, Bünde, Gütersloh, Herford und im Kreis Lippe

Radler im Herbst

 

ADFC Bielefeld e. V.

Stapenhorststraße 90,

33615 Bielefeld

Tel.: 0521/ 131113

E-Mail: Adfc.bielefeld@gmx.de

www.adfc-bielefeld.de

 

Fahrradbüro Detmold

Richthofenstraße 14

32756 Detmold

Tel.: 05231/ 300201

E-Mail: info@adfc-lippe.de

www.adfc-lippe.de

 

ADFC Kreisverband Gütersloh

c/o Thomas Freyer

Seilerstr. 3

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel: 05242/ 550542

E-Mail: kontakt@adfc-guetersloh.de

www.adfc-nrw.de/guetersloh

 

ADFC Kreisverband Minden – Lübbecke

Vinckestr.1 / Großer Domhof

32423 Minden

Tel: 0571 880066

Fax: 0571 880099

E-Mail: kontakt@adfc-minden.de

www.adfc-minden.de

 

ADFC Kreisverband Paderborn

Bahnhofstr. 64

In der Kulturwerkstatt

33102 Paderborn

Tel: 05251/ 31600

E-Mail: ADFC-Paderborn@web.de

www.adfc-pb.de

 

Verkehrsclub Deutschland, VCD

Kreisverband OWL e. V.

Umweltzentrum Bielefeld, August-Bebel-Str. 16-18

33602 Bielefeld

Tel: 0521/63961

Fax: 0521/393 39 68

E-Mail:ostwestfalen-lippe@vcd.org

www.vcd.org/ostwestfalen-lippe

 

VCD Kreisverband Minden-Lübbecke-Herford

c/o Uwe Hartmeier

Lutherstraße 11

32312 Lübbecke

Tel: 0700/823645543

Fax: 0700/823645543

E-Mail: vcd.mi-lk-hf@t-online.de

www.vcd.org/minden-herford

 

Pinnwand

World Bicycle Relief - Fahrräder damit Menschen vorankommen

"Ein Fahrrad ist einfach und nachhaltig - und im Gegensatz zur Fortbewegung zu Fuß um ein Vielfaches effizienter! Ein robustes und sicheres Fahrrad verbessert für Menschen in Entwicklungsregionen den Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und wirtschaftlichen Chancen. Sie können deutlich mehr transportieren, längere Strecken zurücklegen und gleichzeitig viel wertvolle Tageszeit sparen."

"Wir geben speziell entwickelte Fahrräder an Kleinstunternehmer, Pflegekräfte und Schüler in den ländlichen Regionen Afrikas. Durch so genannte „work-to-own" und „study-to-own" Programme gehen sie in den Besitz der Teilnehmer über. Außerdem bilden wir Mechaniker vor Ort aus, um eine nachhaltige Infrastruktur für Fahrräder zu schaffen und den Zugang zu Wartung und Ersatzteilen sicherzustellen."
www.de.worldbicyclerelief.org

 

Ausstellungsplakat

„Kopf an: Motor aus. Für Null CO2 auf Kurzstrecken"

Deutschlands erste Kampagne für Fuß- und Radverkehr

Bundesweit könnten allein durch eine Verdoppelung der Fuß- und Radkilometer mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Und ...

Kurzstrecke ist Gesundheitsstrecke

Mühelos schlank und fit werden – dafür reicht es oft schon, sich im Alltag mehr zu bewegen. Und was wäre praktischer, als einfach das Auto stehenzulassen und seine täglichen Wege öfter mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen?

Kurzstrecke ist Umweltschutzstrecke

Sich mit dem Rad oder zu Fuß fortzubewegen, hat viele Vorteile: Sie produzieren nicht nur weniger Treibhausgase und gesundheitsschädliche Abgase, sondern sorgen auch für mehr Ruhe und für schönere Plätze in den Städten.

Kurzstrecke ist Bildungsstrecke

Bewegungsmangel wird ein immer größeres Problem bei Kindern und Jugendlichen. Wie Sie Ihre Kinder aktiv, selbstständig und sicher auf den Weg in Schule und Freizeit bringen, lesen Sie auf der Kampagnenseite www.kopf-an.de

 

Unterrichtsmaterialien

Radschlag - Für Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine

Das Internet-Portal www.radschlag-info.de liefert Pädagogen, Eltern und Trainern ohne zeitaufwändige Recherchen Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um den Drahtesel. Rechtstipps - zum Beispiel zum Thema Klassenausflug mit dem Rad und Haftungsfragen - sollen dazu beitragen, Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen. www.radschlag-info.de

 

Umweltfreundlich mobil

Die Materialien verstehen sich als Angebot, die vielfältigen Facetten des Themas „Mobilität“ in unterschiedlichen Zusammenhängen des Schulalltags einzubringen: eine große Vielfalt an Methoden sowie Erweiterungs- und Projektideen geben jede Menge Anregungen, das Thema im Unterricht aufzugreifen. (...)

Eine umfangreiche Handreichung für Lehrkräfte (nur online verfügbar)– führt durch die unterschiedlichen Kapitel, liefert Hintergrundinformationen und Anleitungen sowie praktische Informationen für die Unterrichtsstunden.

Das Arbeitsheft für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe setzt bei der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen an und ist nach den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung konzipiert. Es ist kostenlos – auch als Klassensatz - bestellbar und steht außerdem zum Download zur Verfügung."

Quelle und weitere Informationen; www.bmu.de/service/unterrichtsmaterialien

 

Bildungsservice des Verkehrsclub Deutschland, VCD, für Schule und Kindergarten

Zur Mobilität findet sich in den Bildungs- und Lehrplänen immer noch wenig. Oft geht es allein um das Thema Verkehrssicherheit. Fragen zu Klima- und Umweltschutz, Verkehrsmittelwahl, Umgang mit Fahrplänen u.a.m finden noch zu wenig Raum im Unterricht.

Der VCD Bildungsservice unterstützt Schulen und Kindergärten bei diesen Themenfeldern mit allen wichtigen Informationen, von Aktionsideen bis zu Weiterbildung.

www.vcd.org/bildungsservice

 

Linkliste

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, ADFC

www.adfc.de

 

Radverkehrsnetz NRW, Orientierung mit den rot/weißen Wegweisern

www.radverkehrsnetz.nrw.de

 

www.radroutenplaner.nrw.de

 

Verkehrsclub Deutschland, VCD

www.vcd.org

 

Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, AGFS

www.fahrradfreundlich.nrw.de

 

Radfahren in der Nähe von Bahnlinien, so dass beides kombiniert werden kann

www.BahnRadRouten.de

 

Fahrradportal des Bundesverkehrsministeriums

www.bmvi-fahrradverkehr

 

Kampagne für Fuß- und Radverkehr "Kopf an: Motor aus"

www.kopf-an.de

 

 

 

Literatur

Barzel, P. (2014). Das E-Bike - Technik, Modelle, Praxis für Pedelecs und Elektrofahrräder. Bielefeld: Klasing Verlag.

 

WWF, BUND, Germanwatch, NABU und VCD (2014). Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland. Weichenstellungen bis 2050.

Als Download unter germanwatch.org/.pdf

 

Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2013). Verkehr in Zahlen 2013/ 2014.

 

Bremer, S. (2012). Radreisen. Basishandbuch. Bielefeld: Reise Know-How

 

Zengerling, W. (2012). Praxiswissen für Alltagsradler - ADFC-Ratgeber. Stuttgart. Pietsch-Verlag

 

Umweltbundesamt (2012). Daten zum Verkehr.

Kostenlos zu bestellen oder als Download unter

www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien

 

Fehlau, G./ Gebel, C. (2011). Das Familien-Fahrrad-Buch: Vom Kinderanhänger bis zum Jugendrad. Kiel. Verlag: Moby Dick Verlag.

 

Schindler, J./ Held, M. (2009). Postfossile Mobilität. Wegweiser für die Zeit nach dem Peak Oil. Vas-Verlag Für Akademische Schriften. Frankfurt/M.

 

Milson, F. (2008). Fahrrad.– Wartung und Reparatur. Bielefeld: Klasing Verlag.

 

 

Verwandte Themen

Bildnachweis

Fahrradfahren in der Großstadt: © Brigitte Hiss / Bundesumweltministerium

Fahrradkurier: © Brigitte Hiss / Bundesumweltministerium

Mietfahrräder der Deutschen Bahn: © Brigitte Hiss / Bundesumweltministerium

Radler im Herbst: © Albrecht E. Arnold / PIXELIO

Ausstellungsplakat: Historisches Museum Bielefeld