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Naturnaher Garten

Hintergrund

Astern und Storchschnabel

Wer seinen Garten naturnah gestaltet schafft sich einen wunderbaren Erholungsort und bietet heimischen Pflanzen und Tieren (Über)Lebensräume.

Mit einfachen Mitteln lässt sich in diesem Bereich viel für Menschen, Tiere und die Umwelt bewirken.

In naturnahen Gärten wachsen vorwiegend heimische Nutz- und Zierpflanzen. Nur wenige Flächen sind versiegelt, giftigen Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel kommen nicht zum Einsatz.

 

Rat und Tat

Informationen zu naturnahen Gärten

In jeder Bibliothek und in jedem Buchladen finden Sie Bücher zu diesem Themenbereich: allgemeine Nachschlagewerke ebenso wie Exemplare zu besonderen Bereichen (Kräuter, naturnahe Kleingartengestaltung, Obstbäume usw.). In der Literaturliste auf dieser Seite haben wir einige Werke aufgeführt. Diese Bücher zeigen Ihnen, was naturnahe Gartengestaltung bedeutet und geben viele anschauliche Beispiele und Anregungen.

An Volkshochschulen oder in Umweltbildungseinrichtungen werden regelmäßig Vorträge und Führungen zum naturnahen Gärtnern und zu Beispielgärten angeboten. Bei diesen Veranstaltungen können Sie hilfreiche Informationen und Tipps bekommen.

Auch im Internet findet sich Wissenswertes und Anschauliches. Als Beispiele seien hier die folgenden Seiten genannt: Naturschutzbund NABU, Balkon und Garten, Schritt für Schritt zum Naturgarten www.nabu.de und Naturgarten e.V. www.naturgarten-verein.de

 

Heimische Pflanzen bevorzugen

Auf der Seite Heimische Pflanzen für Garten und Balkon finden Sie Tipps, Anregungen und viele Pflanzenarten.

 

Standortansprüche der Pflanzen beachten

In der Natur siedeln sich Pflanzen dort an, wo sie Bedingungen vorfinden, die ihren speziellen Ansprüchen genügen.

Achten Sie daher auf die Standortansprüche der Pflanzen (sonnig oder eher nicht, trockener oder feuchter Boden usw.) und wählen Sie die passenden Bereiche für die jeweiligen Exemplare aus.

 

Kleine Gärten - kleine Bäume

Das Umweltamt der Stadt Bielefeld zeigt welche Bäume nicht allzu weit in den Himmel wachsen.

Die vorgeschlagenen Arten zeichnen sich darüber hinaus durch eine schöne Blüte, zierende Früchte, eine schöne Herbstfärbung oder besondere Bedeutung für die Tierwelt aus.

So können Sie als Gartenbesitzer, mit der richtigen Auswahl von Bäumen und Sträuchern, auch einen kleinen Garten abwechslungsreich gestalten und gleichzeitig die Insekten- und Vogelwelt in besondere Weise unterstützten.

Die Broschüre "Kleine Bäume für kleine Gärten gibt es als Download unter www.bielefeld.de oder kann beim Umweltamt, August-Bebel-Str. 75 – 77, 33602 Bielefeld abgeholt werden.

 

Phantasievolle Anregungen zur Gestaltung für alle, die nur einen kleinen Garten zur Verfügung haben bietet das Buch "50 kleine Gärten".

Mit der richtigen Planung lässt sich auch aus einem kleinen Innenhof eine Oase der Erholung schaffen. Die Journalistin und Gartenliebhaberin Hanneke Louwerse zeigt in ihrem Buch 50 Beispiele für Gärten von 18 bis 150 Quadratmeter.

Angaben zum Buch finden Sie in der weiter unten in der Rubrik "Literatur".

 

Fassaden begrünen

Umfassende Informationen und viele Fotos zu diesem Thema bietet eine ins Internet gestellte Broschüre der Stadt Winterthur. Diese PDF-Datei enthält auch eine Liste aller in Frage kommenden Kletterpflanzen, mit Angaben zu Standortansprüchen, Wuchshöhe usw. winterthur.ch/Fassadenbegruenung.pdf.

 

Bienen im Garten oder auf dem Balkon schützen - Die App für Bienenfreunde

"Es ist schwierig für die Bienen geworden über das ganze Jahr Nahrung zu finden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) setzt sich für die Gesundheit der Bienen und ihren Lebensraum ein. Mit der Bienen-App des BMEL kann nun jeder selbst auf seinem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten Blühpflanzen anpflanzen, die besonders bienenfreundlich sind. Die App für Smartphones verfügt über ein Lexikon mit mehr als 130 bienenfreundlichen Pflanzen, in dem über verschiedene Merkmale wie Blütenfarbe, Blühzeit oder den besten Standort der Pflanzen informiert wird. Die App bietet außerdem viel Hintergrundwissen über Honigbienen, Wildbienen oder Wespen sowie ihre Gewohnheiten. In einem Bienenquiz kann dann auch das eigene Wissen getestet werden. Auch als PDF-Datei oder in Schriftform erhältlich." Quelle und weitere Informationen unter www.bmel.de/BienenApp

 

Info-Broschüre

Nützlinge im Garten

"Nützlinge sind Tiere, die Kulturpflanzen nützen oder Schädlingen schaden. Über 70 solcher Helfer stellt die Broschüre in Wort und Bild vor, vom Aaskäfer bis zur Zitterspinne. Gartenbesitzer erfahren, wogegen ein Nützling wirksam ist, wie er lebt, woran er zu erkennen ist und unter welchen Umständen er sich besonders wohl fühlt. Gegenspieler zu Schädlingen lassen sich aus einer praktischen Tabelle ablesen. Als hilfreiche Ergänzung gibt es eine Übersicht der Tiergruppen und ein Glossar." Quelle und Bestelladresse: www.aid.de

 

Krankheiten oder Schädlinge

Informationen und Tipps bei Problemen mit Schädlingen oder Krankheiten von Gartenpflanzen finden sich im Internet z.B. auf den Seiten der Landwirtschaftskammer NRW www.landwirtsaftskammer.de/verbraucher/garten

oder auch auf der Seite Nützlingsberater www.nuetzlingsberater.de.

 

"Schneckenalarm!"

"Schneckenalarm!" - gefräßige Nacktschnecken sind in vielen Gärten ein Problem. Das muss nicht sein. Sofie Meys erklärt in ihrem unterhaltsamen Ratgeber, was akut und auf Dauer gegen die Schneckenplage hilft (...) Kompakt und kurzweilig stellt die Autorin die verschiedenen Methoden der natürlichen Schneckenbekämpfung vor.

Fast 60 Cartoons der bekannten Illustratorin Renate Alf bringen die Aussagen auf den Punkt. So unterhaltsam können Schnecken sein."

Meys, S. (2007). Schneckenalarm. Darmstadt. Pala Verlag.

Viele Tipps gegen Schnecken im Garten finden Sie auch unter www.nabu.de/gartentipps/schnecken

 

 

Unkrautvernichtungsmittel - Glyphosat

Chemische Unkrautvernichter sind leider immer noch häufig eingesetzte Mittel, wenn es darum geht, die Gartenbeete "sauber" zu halten. Am meisten verkauft werden glyphosathaltige Mittel wie Roundup, Glyphos, Keeper oder Vorox. Alleine in Deutschland sind über 90 verschiedene Mittel zugelassen - davon viele auch für Haus- und Kleingärten.
Die Werbung stellt diese glyphosathaltige Totalherbizide als vollkommen harmlose Mittel für unkrautfreie Beete, Einfahrten oder Baumscheiben dar.
Aktuell aber stuft die Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsbehörde (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" ein.
Weitere Informationen finden Sie den Umweltverbänden www.nabu.de/balkon-und-garten oder www.bund.net

Kaum bekannt ist, dass Unkrautvernichtungsmittel auf versiegelten Flächen grundsätzlich nicht eingesetzt werden dürfen.
"Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet werden" (Pflanzenschutzgesetz Abschnitt 4 Paragraph 12). Weitere Informationen unter www.gartenwiki.org/wiki

 

 

Malvenblüte

Gartenarbeit: lärmarm, energiesparend

Rasenmäher, Häcksler, Rasentrimmer, Laubsauger, Vertikutierer, Heckenschere

u.v.m. Immer mehr motorisierte Gartengeräte sollen die Gartenarbeit erleichtern. Allzu oft stören sie vor allem die Ruhe im Wohnviertel, verbrauchen unnötig Energie, verpesten die Luft und stehen die meiste Zeit des Jahres platzraubend herum.

Wägen Sie gut ab, welche Geräte Sie benötigen. Achten Sie auf lärmarme Modelle. Verwenden Sie so weit wie möglich mechanische Geräte, so schonen Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

"Gestörte Idylle” - Hinweise zum Einsatz von Gartengeräten

Um den Erholungswert in Gärten zu erhalten, hat das Umweltbundesamt in einem Ratgeber allgemeine Verhaltensregeln zur Lärmvermeidung zusammengestellt. Es wird darüber hinaus anschaulich erklärt, woran man lärmarme Gartengeräte beim Kauf erkennt und welche gesetzlichen Grundlagen bestehen. Zu bestellen und als Download unter uba-info-medien

 

 

Torf vermeiden

Torf enthält entgegen landläufiger Meinung wenig Nährstoffe, versauert den Boden und ist kein guter Wasserspeicher. Durch den Torfabbau werden die wenigen wertvollen Moorlandschaften zerstört, die Rückzugsräume für seltene Pflanzen- und Tierarten und wichtige CO2 Speicher sind. Informieren Sie sich hierzu auf der Seite Moorschutz ist Klimaschutz

Verwenden Sie torffreie Erde. Sie wird aus Holzfasern, Rindenhumus, Flachs oder Kompost hergestellt. Immer mehr Händler bieten diese Erden an (achten Sie darauf, dass es sich tatsächlich um 100-prozentig torffreie Produkte handelt. Erden, die mit "„torfreduziert" oder "“torfarm" beworben werden, enthalten zumeist 60 bis 80% Torf). Informationen zum "Gold des Gärtners" finden Sie auf den Seiten zum Thema Kompost.

Einen Einkaufsführer zu torffreier Erde hat der Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND, erstellt; unter www.bund.neteinkaufsfuehrer_torffreie_erden.pdf finden Sie Anbieter und Produkte.

 

 

Boden untersuchen lassen

Nicht selten sind Gartenböden überdüngt oder bestimmte Bereiche sind falsch versorgt. Aber auch Pflanzen benötigen ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis um gut gedeihen zu können.

Die Landwirtschaftskammer NRW bietet Hobbygärtnern darum Bodenanalysen an. Zu dem Untersuchungsergebnis erhält man eine genaue Düngeempfehlung.

Informationen finden Sie unter: www.landwirtschaftskammer.de

Auch einige Städte und Gemeinden (z.B. im Kreis Gütersloh) bieten im Herbst die kostengünstige Bodenuntersuchung der Landwirtschaftkammer an.

Weitere Informationen zum Thema  finden Sie auf der Infonetz Seite Boden.

 

 

Tipps zum Kaufen beim Gartenversandhandel

Nicht immer können spezielle Pflanzenwünsche von den Gartenbetrieben in der Umgebung erfüllt werden. Versandgärtnereien bieten da eine willkommene Ergänzung. Auf folgende Punkte sollten Sie bei einem solchen Kauf achten:

  • gibt es ausführliche Beschreibungen hinsichtlich der Standortansprüche von den angebotenen Pflanzen
  • werden kräftige, gesunde Pflanzen geliefert, hier gilt es besonders auf die Wurzelbereich zu achten
  • sind die Preise realistisch, oder wird mit Billigangeboten, zulasten der Qualität, geworben
  • eine Rückgabe nicht einwandfreier Ware sollte selbstverständlich sein

 

 

"Was Sie über Rechtsprobleme an der Gartengrenze wissen sollten“

Viele Nachbarschaftsstreitigkeiten haben ihren Ursprung in den aneinandergrenzenden Gärten. Müssen die großen Sträucher des Nachbarn, die die eigene Terrasse überschatten hingenommen werden, wer ist für das Laub im Herbst zuständig, welche Art von Zaun ist akzeptabel … Zu solchen und ähnliche Fragen gibt eine Broschüre des Landesjustizministeriums sachliche Hinweise. Hier können Sie sich über die Regelungen zu Pflanzabstände oder Bodenerhöhungen informieren, und so Streitigkeiten von vornherein vermeiden

services.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice

 

Aus Ostwestfalen-Lippe

Miet-Gärten in Bielefeld-Schröttinghausenen, Senne und Lage

Spaß haben, sich gesund ernähren und die Natur erleben - in Gemüsegarten zum Mieten.

"Wir bieten Ihnen einen eigenen Gemüsegarten zum Mieten in Stadtnähe, den Sie selber pflegen und in dem Sie ernten und immer wieder nachsäen können. So können Sie sich die ganze Saison über mit frischem Gemüse und bunten Blumen versorgen (...)

Natürlich werden unsere Gemüsegärten ökologisch bewirtschaftet, d. h. alle Hobbygärtner verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel." www.meine-ernte.de

Die Gemüsegärten zum Mieten, jeweils für eine Saison, gibt es derzeit auf dem Hof Install in Bielefeld Schröttinghausen und in Senne. Zu letzterem Angebot finden Sie Informationen unter der oben genannten Internetadresse.

Im lippischen Lage bietet der Bio-Hof Brinkmann Mietgärten. Informationen dazu finden Sie unter www.hof-brinkmann.de

Bundesweit existieren bereits in vielen weiteren Städten Miet-Gärten.

 

 

Pflanzentauschbörse Bielefeld

Löhner Gartenflohmarkt

Jedes Jahr im Mai findet beim Heimatmuseum der Gartenflohmarkt statt. Hier kann alles rund um den Garten zu Flohmarktpreisen angeboten und gefunden werden; Stauden, Stecklingen, Gartenzeitschriften, Pflanzgefäße, Gartenzwergen u.v.m.

Kontakt:

Stadt Löhne

Petra Schepsmeier

Oeynhauser Str. 41

32584 Löhne

Tel: 05732/ 100-0

www.loehne.de

 

Pflanzentauschbörsen des Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND

Der Umweltverband bietet damit Hobbygärtnern Gelegenheit Pflanzen und auch Erfahrungen auszutauschen.

Die Tauschbörsen werden in Bielefeld, Halle, Steinhagen und Werther durchgeführt, jeweils im Frühjahr und im Herbst.

Ort und Zeit erfahren Sie in der Presse oder auf der Internetseite

BUND Bielefeld

 

Pflanzenbörse im Umweltzentrum Heerser Mühle

Auf der traditionellen Pflanzentauschbörse (jeweils im Frühjahr und Herbst) können neben Stauden und Sträuchern auch abgestochene Staudenteile, Sämlinge oder Samen mitgebracht, bestimmt und getauscht werden. Ziel ist es, die Artenvielfalt im Garten zu erhöhen. Auch Besitzer/-innen neuer Gärten ohne Tauschangebot sind wie immer herzlich willkommen. Heerser Mühle

 

Die historischen (Bauern)Gärten des Freilichtmuseums Detmold

Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold bietet die einzigartige Möglichkeit durch den authentische Nachbau von Häusern und Gärten in die Geschichte der Bauernbevölkerung einzutauchen.

Die rekonstruierten Gärten im Museum präsentieren verschiedene westfälische Bauerngärten mit ihren regionalen Besonderheiten.

Spezielle Führungen während der laufenden Saison informieren über die regionalen Unterschiede der Bepflanzung und der Bearbeitung. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite: www.freilichtmuseum-detmold.de

Besuchertelefon: 05231/ 706105

 

Ansprechpartner

Auswahl von Betrieben, die Gestaltung und Pflege naturnaher Gärten anbieten und bevorzugt heimische Pflanzen empfehlen:

 

Baumschule Upmann

Mönchsweg 3

Steinhagen

Tel. 05204/ 80349

Gehölze, Stauden, Kletterpflanzen besonders einheimische Arten, Obstgehölze, Wildobstgehölze

www.baumschule-upmann.de

 

„Der Naturgarten“

Kleiberweg 18

33607 Bielefeld

Tel. 0521/ 287395

 

Ahrens & Burghardt

Naturnahe Gartengestaltung, Dachbegrünung, Teichbau, Natursteinarbeiten

Katzenstr. 18

33619 Bielefeld

Tel. 0521/ 494780

 

Gärtnerei Naturwuchs

Bardenhorst 15

33739 Bielefeld

Tel 0521/988 1778

www.naturwuchs.de

 

Peter Korfmacher

Am Uphof 8

32120 Hiddenhausen

Tel. 0221/ 64104

www.korfmacher-gartengestaltung.de

 

Gärtnerei Rasche, Biolandbetrieb

Ortsweg 30,

32120 Hiddenhausen

www.gaertnerei-rasche.de

 

Ginko Gartengestaltung

Jörg Schwinn

Am Postdamm 75

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel. 05242/ 56622

 

Wolfgang Richard

Garten- und Landschaftsbau

Marsstr. 2a

33739 Bielefeld

Tel. 05206/ 3733

 

Grünbau

Garten- und Landschaftsbau GmbH

33775 Versmold

Tel. 05423/ 94940

 

Wolfgang Wilking

Garten- und Landschaftsbau GmbH

Gütersloher Str. 7

33790 Halle/Westf.

Tel. 05201/ 9940

www.wilking-halle.de

 

Biologisches Saatgut

aus langjähriger Sortenentwicklung

Gemüse, Kräuter, alte Kulturpflanzen, Blumen

Informationen und OnlineShop:

www.dreschflegel-saatgut.de

 

 

Pinnwand

Interkulturelle Gärten

Der Garten nicht nur als Erholungsraum, sondern auch als Integrationshelfer. Diese Idee verfolgt das Projekt „Interkulturelle Gärten.“ Dabei pflegen und gestalten Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit Deutschen einen „community garden“. Gleichzeitig werden in diesen Gärten Sprach- und Weiterbildungskurse durchgeführt. Der Garten soll den Menschen mit Migrationshintergrund helfen sich neu zu verwurzeln. Weitere Informationen unter www.stiftung-interkultur.de

 

Urban Gardening - Guerilla Gardening - Gärten in die Stadt

"Als Guerillagärtnerei bzw. Guerilla Gardening (engl. auch guerrilla gardening) wurde ursprünglich die heimliche Aussaat von Pflanzen als subtiles Mittel politischen Protests und zivilen Ungehorsams im öffentlichen Raum bezeichnet, vorrangig in Großstädten oder auf öffentlichen Grünflächen. Mittlerweile hat sich Guerilla-Gardening zum urbanen Gärtnern oder zu urbaner Landwirtschaft weiterentwickelt und verbindet mit dem Protest den Nutzen einer Ernte beziehungsweise einer Verschönerung trister Innenstädte durch Begrünung brachliegender Flächen .

Wie Guerilleros vermeiden Guerilla-Gärtner die offene Konfrontation und bevorzugen abgelegene und unzugängliche Standorte oder nehmen ihre Aktionen bevorzugt heimlich durch „Überraschungspflanzungen“ vor. Für heimliche Aussaaten an belebten Plätzen werden Samenbomben genutzt. Diese bestehen aus einem Gemisch aus Erde, Ton und Samen welche zu Kugeln geformt und getrocknet werden. Diese kann man dann vom fahrenden Rad aus auf Verkehrsinseln werfen oder beim Spaziergang unauffällig fallen lassen.

Graue Betonpfeiler oder Wände werden mit einem Gemisch aus Buttermilch und Moos bespritzt, teilweise auch hiermit beschriftet. Das Moos fängt bei idealen Voraussetzungen dann an, den Beton zu begrünen." de.wikipedia.org

 

Interessant ist auch das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)geförderte Projekt Brachen nachhaltig begrünen – Profis schulen Azubis im „Urban Gardening“ Weitere Informationen dazu unter www.dbu.de

 

 

Unterrichtsmaterialien

Was wächst denn da? Ein Jahr in Opas Garten

ist ein ökologisches Sachbilderbuch zum Vorlesen, zum Anschauen, aber auch zum Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Sophie, das Gemüse nur aus dem Supermarkt kennt. Doch in diesem Jahr darf sie den Großeltern im Garten helfen und lernt viel über die Gartenarbeit und den Zyklus der Jahreszeit."“Nicht nur kleine Gärtner, auch Erwachsene können hier noch viel lernen. Ein großartiges Buch.” ( Evang. Büchereien in Hessen und Nassau)

Gerda Muller (2014). Was wächst denn da? Ein Jahr in Opas Garten. Frankfurt/M. Moritz Verlag.

 

" „Ein Garten für Kinder“"

Gärten machen Kindern Spaß. Schon eine kleine Freifläche kann mit wenig Geld und natürlichen Materialien kreativ gestaltet werden. Steinhaufen, Erdmulden, Matschhügel, Baumstämme und Büsche geben Raum zum Spielen, Toben und Verstecken.

Die Broschüre „"Ein Garten für Kinder“" des BUND Schleswig-Holstein gibt dazu viele interessante Gestaltungsvorschläge und einfache Hinweise zum Nachmachen

Zu bestellen unter: www.bund-sh.de

 

Björk, Chr. (2002). Linéa und die schnellste Bohne der Stadt. München.

- Für Kinder ab 10 Jahren mit schönen Geschichten über die Blumen- und Pflanzenwelt sowie vielen Anregungen zum Pflanzen von Kernen, Samen und Früchten

 

Schulgarten Handbuch

Winkel, G. (Hrsg.) (1997), Das Schulgarten Handbuch. Seelze: Friedrich Verlag

Nicht mehr ganz neu, aber dennoch hilfreich, wenn es um das Thema Schulgarten geht.

 

 

Linkliste

Arbeitsgemeinschaft Ökologische Baumschulen

www.oekologischebaumschulen.de

 

Ökolexikon für Gartenfreunde

www.bio-gaertner.de

 

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND

www.bund.net

 

Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

www.nutzpflanzenvielfalt.de

 

Netzwerk Blühende Landschaft

www.bluehende-landschaft.de

 

Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

www.gaerten-in-westfalen.de

 

Naturgarten e.V. - Verein für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung.

www.naturgarten.org

 

Verein zum Erhalt alter Obstsorten

www.pomologen-verein.de

 

 

Literatur

Oftrin, B. (2015). Das BLV Handbuch Naturgarten: Pflanzenporträts, Gestaltung, Pflege. München BLV Buchverlag.

 

Witt, R. (2013). Natur für jeden Garten. 10 Schritte zum Natur-Erlebnis-Garten. Das Einsteigerbuch. Ottenhofen. Verlag Naturgarten.

 

Rasper, M. (2012). Vom Gärtnern in der Stadt. Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt. München. oekom Verlag.

 

Louwerse, H. (2012). 50 kleine Gärten - von 20 bis 150 qm. München. Callwey,Verlag.

 

Kreuter, M: (2012). Der Biogarten. München. BLV-Verlag.

 

aid-infodienst (2011). Nützlinge im Garten.

Zu bestellen und als Download unter www.aid.de

 

Witt, R. (2011). Naturnahe Rosen. Bd.1: Strauchrosen. Bd. 2: Kletter- und Kleinstrauchrosen. Blütenfülle, Hagebuttenpracht, Ökologie. Ottenhofen, Verlag Naturgarten.

 

Witt, R. (2010). Das Wildpflanzen Topfbuch. Ausdauernde Arten für Balkon, Terrasse und Garten. München. BLV-Verlag.

 

Matthews, C. (2005). Neue Gartenparadiese für Kinder. Muri. Cosmos Verlag.

 

 

Verwandte Themen

Bildnachweis

Astern und Storchschnabel: Margarete Rühl

Malvenblüte: www.oekolandbau.de / ©BLE, Bonn/Foto: Dominic Menzler

Pflanzentauschbörse Bielefeld: Margarete Rühl