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Ernährung und Umwelt

Hintergrund

LKW im Stadtgebiet

Die globale Lebensmittelversorgung und die massenhafte, umweltbelastende Produktion von Lebensmitteln tragen in großem Maße zu Umweltzerstörungen und der weltweiten Klimaveränderung bei.

Kiwis aus Neuseeland, Äpfel aus Chile und frische Vollmilch aus Bayern, selbstverständlich auch in Bielefeld. Das Angebot jedes Supermarktes bietet Lebensmittel aus aller Herren Länder. Nur Produkte aus der Region sind wenig zu finden.

Dass Lebensmittel verderbliche Produkte sind wird durch Ver- und Bearbeitung übergangen. Viele Lebensmittel, insbesondere Fertigprodukte, haben bis zu ihrem Verzehr bereits große Mengen Energie und Wasser verbraucht, viele Abgase verursacht und problematische Abfälle hinterlassen. Stefanie Böge hat bereits 1992 nachgerechnet, dass 8000 km Transportwege, und viele Kilo Abgase bei der Produktion eines Erdbeerjoghurts entstehen, weil seine einzelnen Bestandteile per LKW quer durch das Land gefahren werden. (vgl. www.stefanie-boege.de/texte/joghurt.pdf)

Diese Art der Lebensmittelversorgung und -produktion, bei der ausschließlich der Preis bzw. der wirtschaftliche Gewinn im Blickfeld steht, verursacht viele Probleme:

  • Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Flächenverbrauch und Unfallgefahren durch den massenhaften Transport von Lebensmitteln
  • Hoher Energieverbrauch mit klimaschädlichen Folgen
  • Genmanipulation und Medikamentengabe von Pflanzen und Tieren
  • Gesundheitsbelastende Schadstoffe in Lebensmitteln
  • Hoher Chemikalieneinsatz in Landwirtschaft und Produktion (z.B. Pestizide, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen)
  • Belastungen durch Monokulturen und dadurch Verringerung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren
  • Überfischung der Meere
  • Anwachsen des Müllaufkommens, unzureichende Abfallentsorgung
  • Umweltbelastungen und Hungerlöhne in vielen Regionen der Erde

Rat und Tat

Es geht auch anders. Das können Sie tun:

  • Kaufen Sie Bioprodukte ein. Sie sind frei von schädlichen Zusatzstoffen und werden umweltschonend produziert.
  • Achten Sie auf Gütesiegel, entsprechende Informationen finden Sie auf der Seite Gütesiegel für Lebensmittel
  • Bevorzugen Sie regional angebaute Produkte, damit leisten Sie einen Beitrag zur Verkehrsvermeidung
  • Wählen Sie Obst und Gemüse entsprechend der Jahres- und Anbauzeit; auch wenn März-Erdbeeren aus Brasilien ein Biosiegel tragen sind sie nicht ökologisch. Eine gute Übersicht, wann was Hochsaison hat bietet z.B. die schweizer Seite www.foodnews.ch
  • Kaufen Sie vor Ort ein, auf Wochenmärkten, in Hofläden und in den Einzelhandelsgeschäfte in Ihrer Nähe
  • Für die Produktion und Lagerung von Tiefkühlkost wird viel Energie verbraucht. Kaufen Sie lieber frische Waren der Saison
  • Kaufen Sie weitgehend unverarbeitete Lebensmittel und bereiten Sie diese selbst zu. So behalten Sie einen Überblick über die Inhaltsstoffe ihrer Nahrung und können die Menge an Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Farbstoffen reduzieren oder ganz ausschließen.
  • Nehmen Sie für Ihren Einkauf immer einen eigene Einkaufstasche oder einen Stoffbeutel mit und bevorzugen Sie Lebensmittel in Pfandgläsern- oder Flaschen, vermeiden Sie unnötige Verpackungen
  • Gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad zum Einkaufen, so vermeiden Sie Umweltbelastungen und tun gleich etwas für Ihre Gesundheit. Und wenn ein PKW trotzdem notwendig ist, dann fassen Sie Einkäufe zusammen oder bilden Sie Einkaufsgemeinschaften mit Nachbarn.
  • Bei Lebensmitteln wie Kaffee, Tee oder auch Gewürzen wählen Sie fair gehandelte Waren. Informationen hierzu finden Sie unter Fairer Handel

 

Das Klimakochbuch

"Über 40 Rezepte und spannende Hintergrundinformationen im Buch zeigen, wie eine klimafreundliche Küche gelingen kann. Weniger Fleisch und mehr Bioprodukte, saisonale und regionale Vielfalt anstelle globalisierter Einfalt sind das Motto. . (...)

Das Klimakochbuch spricht Zusammenhänge an, die noch viel zu wenigen Menschen bewusst sind. Es zeigt, an welchen Stellen unserer Ernährung Treibhausgase entstehen und gibt Tipps, wie sie vermindert werden können: angefangen von der Auswahl der Lebensmittel über energieeffiziente Haushaltsgeräte bis hin zu einer klimafreundlicheren Zubereitung. Dabei wird schnell klar: Genuss, Klimaschutz und gesunde Ernährung sind alles andere als ein Widerspruch. Weniger und dafür hochwertigere Tierprodukte, energiesparendes Kochen mit frischen regional-saisonalen Bio-Zutaten können die Klimabilanz auf unseren Tellern erheblich verbessern." Quelle: www.bund.net/klimakochbuch

BUNDjugend (Hg.)(2009)

Das Klimakochbuch. Klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen

Kosmos Verlag.

Erhältlich in gut ausgestatteten Bibliotheken, im Buchhandel oder beim Bund für Umwelt und Naturschutz www.bundladen.de

 

 

Markthändler

„Regional mit Qualität“

Ziel des Projektes „Regional mit Qualität – umweltverträglich, wirtschaftlich, sozial“ ist es, durch eine Vernetzung der Regionalvermarktungsinitiativen, Streuobstinitiativen und Erzeugerzusammenschlüsse in Nordrhein-Westfalen eine umweltverträgliche und regionale Wirtschaftsweise zu fördern und die Glaubwürdigkeit regionaler Produkte zu erhöhen. www.regionalbewegung.de

Mehr Informationen zu Erzeugerverbänden aus der Region finden Sie weiter unten unter der Rubrik "Aus Ostwestfalen-Lippe". Sie alle fördern das Prinzip "Nachhaltigkeit durch Nähe". Dabei sind sowohl Betriebe die nach Bio-Standards erzeugen als auch konventionelle Produzenten.

Regional - saisonal, vegetarisch: Rezepte zum Schlemmen

"Aus eigener Erfahrung können wir nur empfehlen, sich das regionale, saisonale, ökologische, faire und verantwortbare Kochen zu Eigen zu machen. Zum einen schmeckt es schon allein aufgrund des guten Gewissens besser, zum anderen entdeckt man immer wieder Neues, wenn man seinen Teller bunt und abwechslungsreich entsprechend den Jahreszeiten füllt."

Auf der Webseite finden Sie in verschiedenen Kategorien (saisonal, vegetarisch, für Gruppen u.a.) Rezepte für jede Gelegenheit, ob Sie einen Kuchen backen, einen Salat zubereiten oder ein Gemüsegericht kochen möchten.

www.regional-saisonal.de

 

 

Schadstoffe in Lebensmitteln

Eine umfangreiche Liste mit Schadstoffen, die in Lebensmitteln vorkommen können befindet sich auf der Website "was wir essen" des aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.

www.was-wir-essen.de/schadstoffe

Sehr viele ausführliche Informationen rund um das Thema Pflanzenschutz und Rückstände finden Sie auch auf den Ernährungs-Seiten der Verbraucherzentrale www.vz-nrw.de/pestizidwissen

 

Radioaktivität in Lebensmitteln

Die gemeinnützige Organisation foodwatch veröffentlicht zum Thema Strahlenbelastung von Lebensmitteln viele Informationen. Zusammen mit der Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordert sie eine drastische Senkung der Grenzwerte. Informieren Sie sich unter foodwatch.de/radioaktivitaet

Auch das Umweltinstitut München informiert zu radioaktiv belasteten Lebensmitteln und Pflanzen, wie z.B. nach wie vor belasteten Pilzen und Waldfrüchten.umweltinstitut.org/radioaktive-strahlung

 

Massiver Antibiotikaeinsatz bei industrieller Tierhaltung

Studien des Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND, ermittelten dass in über 80 Prozent der Masthuhnbetriebe, über 70 Prozent der Mastschweinbetriebe und in 100 Prozent der Mastkalbbetriebe Antibiotika eingesetztwerden.

"Antibiotika ermöglichen es, die gestressten und anfälligen Tiere bis zur Schlachtung am Leben zu erhalten. Die häufigen und oft willkürlichen Antibiotikagaben erhöhen aber das Risiko, dass sich resistente Bakterien bilden. In der industriellen Tierhaltung sind die Umstände dafür ideal. Durch die Dichte, in der die Tiere nebeneinander stehen, verbreiten sich Keime in rasender Schnelle.

Unter den resistenten Bakterien haben in den letzten Monaten und Jahren vor allem MRSA und ESBL-produzierende Keime für Aufsehen gesorgt."

Quelle und weitere Informationen www.bund.net/massentierhaltung/Antibiotika

 

Fischratgeber von Greenpeace

Viele Bestände sind überfischt und zahlreiche Fangmethoden verursachen gravierende Umweltschäden.

Der Fischratgeber zeigt, worauf Sie beim Fischeinkauf achten müssen, welchen Fisch Sie guten Gewissens kaufen und welchen Sie meiden sollten.
"Essen Sie seltener und bewusster Fisch. Kaufen Sie Fisch aus gesunden Beständen, der mit schonenden Methoden gefangen wurde oder aus nachhaltigen Aquakulturen", empfehlen die Meeresexperten von Greenpeace. www.greenpeace.de/fischratgeber2014

 

Klare Kennzeichnung von Lebensmitteln

Auf www.lebensmittelklarheit.de können Sie Produkte melden, bei denen Sie sich durch Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen.

Ihre Meldung wird geprüft und der Hersteller um eine Stellungnahme gebeten.

Bestätigt sich Ihre Einschätzung, dass es sich um eine Täuschung handelt, werden das Produkt, mit Markenname und Produzent im Portal veröffentlicht.

Das Angebot wir vom Bundesverband der Verbraucherzentralen bereitgestellt und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

www.lebensmittelklarheit.de

 

Viel zu viele Lebensmittel landen im Müll

„Wir leben in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. Der Berg weggeworfener Lebensmittel in Europa wird immer größer – und damit auch die Belastung für Umwelt und Klima – und natürlich auch den privaten Geldbeutel. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO werfen die Verbraucher in den Industriestaaten jedes Jahr mehr als 220 Millionen Tonnen Essen weg.“

In Deutschland landen nach Schätzungen des Verbraucherministeriums jährlich pro Einwohner Lebensmittel im Wert von 330 Euro im Müll.

Angesichts des Hungers auf der Welt, angesichts der weltweit steigenden Preise für Nahrungsmittel und angesichts der Auswirkungen auf die Umwelt tritt Bundesministerin Aigner für ein Umdenken ein: "Lebensmittel sind mehr wert, als auf dem Preisschild steht. Wir sollten bewusster leben, bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen.“ Quelle: www.bmelv.de

Tipps

  • Einkaufszettel schreiben!
  • Haltbarkeit prüfen: Machen Sie den Auge-Nase-Zungen-Check.
  • Vorräte kontrollieren: Richtig lagern schützt vor Verderb.
  • Nicht zu viel kochen: Richtig planen spart Abfall (und Kilos …).
  • Wenn etwas übrig bleibt: Einfrieren oder kreativ weiterverwerten.

Praktische Tabellen mit Ideen zur Verwertung, Tipps zur Einkaufsplanung, Vorratshaltung, Haltbarmachen und viele Rezepte bietet der Ratgeber „Kreative Resteküche“. Er ist in den Beratungsstellen erhältlich oder unter www.vz-nrw.de zu bestellen.

 

Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird allein vom Hersteller festgelegt. Es gibt an, bis zu welchem Datum ein Lebensmittel bei richtiger Handhabung und Lagerung seine speziellen Eigenschaften behält. In vielen Fällen können Lebensmittel auch über dieses Datum hinaus gegessen und getrunken werden. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmelv.de

Daher kann es sein, dass gleichartige Produkte verschiedener Hersteller eine unterschiedliche Mindesthaltbarkeit haben.

 

Ein aufrüttelnder Film zum Thema: TASTE THE WASTE

Zur Wertschätzung von Nahrungsmitteln oder: Wie unser Essen im Müll landet.

tastethewaste.com

Das Buch zum Film: "Die Essensvernichter" s.u.

 

Lebensmittel teilen statt wegwerfen - Foodsharing

FOODSHARING ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über FOODSHARING kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden, um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen.

Die Grundidee ist: Menschen teilen Essen. Es soll dabei kein Geld fließen, denn teilen hat auch eine ethische Dimension. Wir wollen den Lebensmitteln damit wieder einen ideellen Wert geben, denn sie sind mehr als bloß eine Ware - das ist die Idee hinter www.foodsharing.de.

 

"Fleischatlas" - globale Auswirkungen des steigenden Fleischkonsums

In Deutschland ist der Fleischkonsum 2013 durchschnittlich um zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen. Doch der globale Hunger nach Fleisch ist vorerst nicht zu stillen. Prognosen aus dem "Fleischatlas 2014", den der Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND, gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique herausgibt, gehen von weiteren Produktionszuwächsen aus: Danach wird die weltweite Fleischerzeugung bei Fortsetzung des gegenwärtigen Trends bis Mitte dieses Jahrhunderts von jetzt 300 Millionen Tonnen auf dann fast eine halbe Milliarde Tonnen steigen. Damit einhergehend wird sich die Sojaproduktion für Futtermittel zur Mästung der Schlachttiere nahezu verdoppeln – von derzeit 260 auf über 500 Millionen Tonnen.

Diese und viele weitere Zahlen und Fakten enthält der "Fleischatlas 2014" Zu bestellen und als Download unter www.boell.de/fleischatlas

 

Umwelt und Landwirtschaft

Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ stellt das Umweltbundesamt die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit.

Die Veröffentlichung kann kostenlos bestellt werden und steht auch als Download zur Verfügung uba-info-medien

 

 

Aus Ostwestfalen-Lippe

Donnerstag ist Veggitag - (auch) in Bielefeld

Zahlreiche Städte in Deutschland - und weltweit - haben bereits einen Veggietag medienwirksam eingeführt. Die Motive einer Beteiligung können vielfältig sein. Von Klimaschutz über gesunde Ernährung, globale Entwicklung und fairen Handel bis zu ethischen Aspekten und der Ablehnung von Massentierhaltung.
Im Bielefeld starteten 2011 die ersten teilnehmenden Restaurants mit der Aktion “Donnerstag ist Veggietag in Bielefeld”.

Sie betreiben ein Restaurant und möchten teilnehmen, Sie möchten Ihren Kantinenchef über die Aktion informieren oder in Ihrem Lieblingsrestaurant Donnerstags Veggitag haben?

Die Organisatoren der Aktion freuen sich über jeden Beitrag – und sei er noch so klein – zur Verbreitung des Veggietages Bielefeld. Informationen und mehr unter www.veggitag-bielefeld.de

 

Regionalinitiative BiOlokal

ist ein Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Erzeugern, Gastronomen, Hotellerie, Hofläden, Naturkostläden, Einzelhändlern und weiteren Initiativen mit gleicher Zielsetzung, sowie interessierten Verbrauchern/innen aus dem lokalen Umkreis in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Die Mitglieder kommen aus den Kreisen Lippe, Herford, Höxter, Paderborn, Gütersloh

und der kreisfreien Stadt Bielefeld.

Wichtiges Ziel von BiOlokal ist das Erhalten und Fördern regionaler Strukturen, insbesondere die Unterstützung des Absatzes von Qualitätserzeugnissen/-produkten im lokalen Umkreis, um sinnlose Ferntransporte zu vermeiden und den Frische-Vorsprung zu sichern."

Quelle und weitere Informationen unter www.genussregion-owl.de/biolokal

 

 

Senne Original

 

Senne Original - die Regionalmarke der Senne - ist eine Initiative zur Stärkung landwirtschaftlicher Produkte - aus der Region für die Region. Ziel ist, den Verbrauchern gesunde und garantiert Regional erzeugte und verarbeitete Produkte anzubieten.

www.senne-original.de

 

Regionalvermarktungsinitiative „MühlenGarten“

Seit 1998 gibt es die Regionalvermarktungsinitiative „MühlenGarten“, die aus einem Verbund von landwirtschaftlichen Betrieben im Mühlenkreis Minden-Lübbecke besteht. Alle Beteiligten orientieren sich an vereinbarten Leitlinien: umweltschonende Erzeugung, kurze Transportwege, Schaffung überschaubarer Wirschaftskreisläufe, Stärkung der regionalen Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen, Erhaltung der Kulturlandschaft, nachvollziehbare regionale Produktherkunft.

Durch diese Initiative können Verbraucher sicher Produkte kaufen, die eine umweltschonende Erzeugung mit hoher Qualität und kurzen Transportwegen besitzen. Weitere Informationen erhalten sie auf der Internetseite www.muehlengarten-regional.de.

 

Lippequalität

"Lippequalität e.V. ist die Gemeinschaft lippischer Betriebe, die gesicherte regionale Produkte mit besonderen Qualitätsmerkmalen herstellen, verarbeiten

und unter ihrem Gütesiegel vermarkten: regional - nachhaltig - gentechnikfrei."

www.lippequalitaet.de

 

 

Ansprechpartner

Slow Food in OWL

slow_food/bielefeld_ostwestfalen_lippe/

 

 

Vegetarisch und vegan - Regionalgruppe Bielefeld

bielefeld.vebu.de

 

 

 

Pinnwand

WE FEED THE WORLD oder was uns das Essen wirklich kostet

In diesem Dokumentarfilm werden auf sehr anschauliche, nicht selten drastische Weise die Vorgehensweisen der weltweiten Nahrungsmittelindustrie dargestellt. Von der Wiener Brotproduktion, über die Gewächshäuser im südspanischen Almeria bis zu den gerodeten ehemaligen brasilianischen Regenwaldflächen, auf denen nun Soja als Futtermittel für die europäische Fleischproduktion angebaut wird geht die filmische Reise.

"WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat." Quelle: www.we-feed-the-world.at/film.htm (2006)

Der Film ist mittlerweile auch als DVD erhältlich, siehe www.fwu.de. Ebenfalls erschienen ist das gleichnamige Buch, s. Rubrik Literatur.

 

 

Unterrichtsmaterialien

Gesunde Ernährung

Schluss mit Fertigpizza

Immer mehr Schulen werden zu Ganztagesschulen. Pausenbrot während der Schule und Mittagessen zu Hause gehören der Vergangenheit an.

Das Handbuch der Umweltakademie Baden-Württemberg ermuntert zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Schulverpflegung. Es bietet praktische Vorschläge zur Umsetzung.

"Schluss mit Fertigpizza" enthält daneben viele Tipps, wie das Thema Ernährung in den Unterricht eingebunden werden kann (Beispiele für Projekttage, jahreszeitliche Arbeitsmaterialien u.a.). Es vermittelt wertvolles Hintergrundwissen über Herkunft, Herstellung und Preise der Mahlzeiten.

Neben Schulakteuren bietet der Leitfaden auch Eltern, Großeltern und anderen, denen es wichtig ist Kindern eine gesunde Ernährung und einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln, viele Anregungen.

Blessing, K./ Hutter, C./ Welsch, N. (2010). Schluss mit Fertigpizza: Tipps für eine gesunde Schulverpflegung. Stuttgart. Hirzel Verlag

 

In Lebensmitteln unerwünscht - Rückstände von Pflanzenschutzmitteln

Immer wieder machen Schadstoffrückstände in unserem Essen Schlagzeilen. In der Unterrichtseinheit setzen sich Schüler/-innen der 9. und 10. Klasse kritisch mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft auseinander.

Zu bestellen und als Download unter www.waswiressen.de

 

Auf der Internetseite www.aid-macht-schule.de finden Sie eine große Anzahl von Unterrichtsmaterialien zu Themen wie Grundlagen der Ernährung, Verbraucherschutz, Warenkunde und Umwelt.

 

 

Linkliste

regional-saisonal: Rezepte zum Schlemmen

www.regional-saisonal.de

 

Bio-Siegel für ökologisch erzeugte Lebensmittel

www.bio-siegel.de

 

Bundesverband der Regionalbewegung

www.regionalbewegung.de

 

foodwatch, die Essensretter

foodwatch.de

 

Vegetarier-Bund Deutschlands

www.vegetarierbund.de.

 

Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND, Landwirtschaft

wwww.bund.net

 

Verein Slow Food

www.slow-food

 

aid infodienst

Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.

www.was-wir-essen.de

 

Was Ernährung und Umwelt miteinander zu tun haben, Jugend für Umwelt und Sport (JUUS)

www.juus.de.

 

 

Literatur

Verbraucherzentrale (2012). Kreative Resteküche. Einfach - schnell - günstig.

www.vz-nrw.de

 

Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz (aid). (2012). Bio-Lebensmittel - Fragen und Antworten.

Kostenlos zu bestellen und als Download unter www.aid.de/shop

 

Schneider, R. (2012). Hofladenküche, regional ∙ saisonal ∙ köstlich. München. Dorling Kindersley Verlag.

 

AgrarBündnis e.V. (2012). Der kritische Agrarbericht 2012.

Zu bestellen und als Download unter www.kritischer-agrarbericht.de

 

Bode, T. (2011). Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen. Frankfurt/M. Fischer Verlag.

 

Kreutzberger, S. / Thurn, V. (2011). Die Essensvernichter: Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist. Köln. Verlag Kiepenheuer & Witsch.

 

Umweltbundesamt (2011). Daten zur Umwelt Ausgabe 2011 - Umwelt und Landwirtschaft

Zu bestellen und als Download unter www.uba.de/info-medien

 

Blessing, K./ Hutter, C./ Welsch, N. (2010). Schluss mit Fertigpizza: Tipps für eine gesunde Schulverpflegung. Stuttgart. Hirzel Verlag

 

BUNDjugend (Hg.)(2009). Das Klimakochbuch. Klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen. Stuttgart. Kosmos Verlag.

 

Dirschauer,C. /Juretzko, B. /Kessner, K. (2009). In Lebensmitteln unerwünscht. Rückstände-Verunreinigungen-Schadstoffe.

Zu bestellen unter www.waswiressen.de

 

Annas, M./ Wagenhofer, E. (2006). We feed the world - Was uns das Essen wirklich kostet. Freiburg: orange-Press.

 

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LKW im Stadtgebiet: © Bundesumweltministerium / Rupert Oberhäuser

Markthändler: Margarete Rühl

Gesunde Ernährung: © Katrin Biller/ Stadtwerke Bielefeld