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Energetische Gebäudemodernisierung

Hintergrund

Solaranlage auf einem Hausdach

Die Möglichkeiten, mit Gebäudemodernisierungen Energie zu sparen sind vielfältig. Fassadendämmung, Einbau neuer Fenster, eine moderne Heizungsanlage oder die Nutzung erneuerbarer Energien können in Frage kommen.

Es muss nicht immer eine Rundum-Erneuerung sein. Auch einzelne Maßnahmen können schon deutliche Energieeinspareffekte bringen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die Nebenkosten senken.

Oft rechnen sich die Investitionen bereits nach wenigen Jahren, auch weil der Staat Energiesparmaßnahmen an Gebäuden fördert.

 

Rat und Tat

Energie -Beratung - Bestandsaufnahme

Lassen Sie sich beraten bevor Sie einzelne oder auch umfangreichere Maßnahmen planen und beginnen. Am Anfang einer energetischen Modernisierung sollte eine gründliche Analyse des baulichen und energetischen Zustandes Ihres Hauses stehen.

Verschiedene Einrichtungen bieten entsprechende Dienste an.

Es gibt allgemeine Energieberatungen (bei Kommunen oder Energieberatern) bei denen Sie sich einen Überblick verschaffen können oder Informationen zu speziellen Fragen (z. B. Solarzellen) erhalten.

Daneben gibt es Vor-Ort-Beratungen, bei denen die geeigneten Möglichkeiten zur Energieeinsparung an Ihrem Haus - vor Ort - genauer ermittelt werden.

Energieberatungen können anbieterunabhängig sein, sie können aber auch z.B. von Handwerksbetrieben (mit entsprechender Zusatzqualifikation) angeboten werden, die selbst entsprechende Modernisierungsmaßnahmen durchführen.

Die Berufsbezeichnung "Energieberaterin/Energieberater" ist nicht geschützt, jeder darf sich so nennen. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat eine Liste mit Fragen zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie sich einen Eindruck zur Kompetenz einer Beraterin/ eines Beraters machen können.

www.energieverbraucher.de/Checkliste/Energieberater

Energieberatungen werden gefördert, je nach Art des Angebotes. Im Folgenden haben wir verschiedene Energieberatungs- bzw. Gebäude-Check-Angebote aufgelistet:

  • Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW
  • Die Energieberater/innen der Verbraucherzentrale NRW beraten Verbraucher/innen in vielen Städten Nordrhein-Westfalens anbieterneutral, kompetent und kostengünstig. Hausbesitzer können in einem solchen Beratungsgespräch zunächst grundsätzliche Informationen rund um das Thema Energiesparen am Haus erhalten. Dabei werden sowohl einzelne Maßnahmen als auch aktuelle Fördermöglichkeiten erläutert. Die halbstündige Beratung erfolgt nach telefonischer Voranmeldung in der jeweiligen Beratungsstelle. Die Energieberater kommen auch ins Haus. www.vz-nrw.de
  • Start-Beratung Energie
  • Ein Architekt oder Ingenieur nimmt bei einer Begehung des Hauses den Ist-Zustand auf, berät ausführlich zu Verbesserungsmaßnahmen und den zu erwartenden Kosteneinsparungen beim Energieverbrauch sowie zu möglichen finanziellen Förderungen. Dazu erhalten Sie einen abschließenden Bericht mit den Vorschlägen zur Modernisierung. Die Startberatung Energie kostet 100 Euro, davon übernimmt das Land 52 Euro. Kontakt zu Beratern in Ihrer Nähe, die dieses Beratung anbieten dürfen erhalten Sie über die Beraterliste der Architektenkammer NRW und über die Beraterliste der Ingenieurkammer-Bau NRW.
  • "Vor-Ort-Beratung" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
  • Das Bundesministerium fördert eine "ingenieurmäßige Energieberatung" vor Ort. Für eine solche umfassende Beratung durch einen speziell ausgebildeten Ingenieur oder Architekten kann einen staatlichen Zuschuss von bis zu 800 Euro (für Ein- und Zweifamilienhäuser) und bis zu 1100 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten geben. Die Beratung muss sich auf das gesamte Gebäude erstrecken (Bau- und Haustechnik) und die Baugenehmigung des Gebäudes muss vor 1994 erfolgt sein. Antragsberechtigt sind Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie Mieter. Weitere Informationen zur Vor-Ort-Beratung des Bundesministeriums sowie die aktuelle Richtlinie und eine aktuelle Liste der zugelassenen Berater finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamts ww.bafa.de/energiesparberatung

Energieberatung.Navi

der EnergieAgentur.NRW: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Großunternehmen, Privatpersonen und Kommunen erhalten mit diesem Angebot einen Überblick über das qualifizierte Beratungsangebot kostenfreier oder geförderter Energieberatungen in NRW. Die Nutzer erfahren, welche Leistungen sie von einer geförderten Beratung jeweils zu erwarten haben, welche Kosten entstehen und welche Qualifikation die Berater haben. www.energieagentur.nrw/energieberatungnavi

Anzeigetafel Solarstrom

 

Energieausweis

Alles zu diesem Thema finden Sie auf der Infonetzseite Energiepass/ Energieausweis

 

 

Energieeinsparverordnung (EnEV2014) - Nachrüstverpflichtungen für bestehende Gebäude

Was regelt diese Verordnung, für welche Gebäude gilt sie? Antworten hierauf und weitere Informationen finden Sie unter www.energieagentur.nrw.de/gebaeude/modernisierung/gesetze-und-verordnungen

In der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind drei Nachrüstverpflichtungen für bestehende Gebäude festgelegt.
Sie beziehen sich auf ältere Heizungskessel, die Dämmung ungedämmter Rohrleitungen und die Dämmung der obersten Geschossdecke. Dtaillierte Informationen dazu finden Sie bei der Energieagentur.NRW unter www.energieagentur.nrw.de/gebaeude/modernisierung/gesetze-und-verordnungen

 

Thermografie-Gutachten

Mit Hilfe einer speziellen "Infrarot-Kamera" werden Wärmebilder erstellt, die aufzeigen, an welchen Stellen des Gebäudes die meiste Wärme verloren geht. Die von der Objektoberfläche ausgesandten Wärmestrahlen werden bei der thermografischen Untersuchung erfasst und mittels einer farbigen Skalierung in einem Bild dargestellt. Diese Abbildungen zeigen schnell und sehr genau wie die Temperaturverteilungen auf der Oberfläche und die damit verbundenen Zusammenhänge beim jeweiligen Gebäude sind.

Um qualitativ aussagekräftige Aufnahmen machen zu können, muss ein Temperaturunterschied zwischen innen und außen von mindestens 10°C vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist zur kalten Jahreszeit vorgenommen. Ideale Bedingung bieten trockene Winternächte oder bedeckte Tage. Für ein aussagefähiges und detailliertes Thermografiebild sollten beauftragte Unternehmen eine Kameratechnik mit einer Auflösung von mindestens 300 x 200 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit kleiner 0,08°C einsetzen.

Anbieter in Ihrer Region finden Sie beim Bundesverband für Angewandte Thermografie e.V. (VATh) www.vath.de.

 

 

Dämmung der Außenwände, des Dachs, der Kellerdecke

Etwa 80% des Energieverbrauchs eines Gebäudes wird für die Erzeugung von Raumwärme gebraucht. In der kalten Jahreszeit fließt die Wärme in schlecht gedämmten Häusern zu schnell durch Wände, Fenster, Dach oder Boden ab, was einen hohen Energiebedarf zur Folge hat. Darum ist Wärmedämmung so wichtig. Mit einer guten Dämmung lassen sich diese Wärmeverluste, und damit auch die Kosten für das Heizen deutlich einschränken.

Viele Fragen sind vorab zu klären. Welche Möglichkeiten gibt es, die Außenwände zu dämmen, welche Dämmstoffe kommen in Frage, wie dick muss die Dämmung sein, kann auch eine Innendämmung sinnvoll sein, was ist bei denkmalgeschützten Gebäuden (s.u. , welche Formen der Dachdämmung gibt es, wie kann der Keller am besten gedämmt werden, was ist mit Wärmebrücken? Eine gute Energieberatung (s. o.) gibt Ihnen zu diesen Fragen Antworten und hilft bei der Entscheidung.

Gut informieren können Sie sich z. B. auf der Internetseite der „Energieagentur.NRW. Hier finden Sie ausführliche Informationen und Tipps rund ums Dämmen

www.energieagentur.nrw.de/modernisierung/ebaeudedaemmung

Viel Wissenswertes zum Thema enthält auch der Ratgeber „Wärmedämmung“ der Verbraucherzentralen, erhältlich in den Beratungsstellen oder zu bestellen unter www.vzbv.de/ratgeber.

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind nicht nur aus ökologischer Sicht besonders zu empfehlen. Mehr dazu finden Sie auf der Seite baustoffe.fnr.de/daemmstoffe

 

Fenster

In den meisten Gebäuden sind Fenster die Gebäudeteile mit dem geringsten Wärmeschutz, häufig verfügen sie nur über Einfachverglasung. Durch  Wärmeschutzglas oder eine Dreifachverglasung lässt sich sehr viel Energie sparen. Informationen finden sie unter www.die-hauswende.de/daemmung-fenster

 

Lüftung, richtig lüften

Insbesondere nach Dämmmaßnahmen, der Erneuerung oder Abdichtung von Fenstern ist der regelmäßige Luftaustausch sehr wichtig damit es nicht zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung kommt. Es muss auf eine genügende Lüftung geachtet werden. Alles Wissenswerte hierzu finden Sie auf der Seite Richtig Lüften

 

Warmwasserbereitung

Auch die Warmwasserbereitung bietet viele Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Wie viel Energie Sie für Ihr Warmwasser verbrauchen und wie viel Sie dafür zahlen müssen, hängt nicht nur von der Verbrauchsmenge ab, sondern auch von der Art der Warmwassererwärmung. Viele Informationen zu diesem Thema - etwa wann eine zentrale oder bei welchen Gegebenheiten eine dezentrale Warmwasserbereitung sinnvoll ist – finden Sie auf der Seite www.zukunft-haus.info/warmwasser.

Zur Warmwasserbereitung können thermische Solaranlagen genutzt werden. Im Sommer kann der Warmwasserbedarf meist vollständig durch die Sonnenenergie gedeckt werden. Reicht die Erwärmung durch die Sonne nicht aus, wird auf die bestehende Heizung zurückgegriffen. Die Energieagentur NRW nennt hierzu folgende Zahlen: "Bei einem Warmwasserverbrauch von beispielsweise 160 Liter pro Tag ist eine Kollektorfläche von etwa 5 Quadratmetern und ein Speichervolumen von 300 Litern angemessen." Quelle: Energieagentur NRW (2007). Energetische Gebäudesanierung. Altes Haus wird wieder jung! Wuppertal. S. 14

Weitere Hinweise zur Nutzung von Solarenergie zur Warmwasserbereitung finden Sie unter www.zukunft-haus.info/warmwasser.

 

Erneuerung der Heizungsanlage

Mit moderner Heiztechnik kann Wärme deutlich preiswerter und umweltfreundlicher als mit alten energiefressenden Anlagen erzeugt werden. Eine Erneuerung ist auf jeden Fall sinnvoll (auch wenn die alte Anlage noch nicht defekt ist) bei Anlagen, die älter als 20 Jahre sind. Viele verschiedene Lösungen sind möglich. Eine Energieberatung – s.o. – bietet Ihnen Informationen und Entscheidungshilfen. Einen ersten Überblick welche Energieträger, welche Anlagenstandorte in Frage kommen, wie die Wärmeverteilung geregelt werden kann und zu welchem Zeitpunkt eine Heizungserneuerung sinnvoll ist bieten die Seiten der Deutschen Energieagentur www.zukunft-haus.info/heizung und der Energieagentur.NRW www.energieagentur.nrw.de/heizsysteme

 

Energieeffizienz-Label für Heizungen

Heizungen müssen ein Energielabel tragen. Das Label gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient die Heizungsanlage und ihre Komponenten sind. Die Bandbreite reicht von A++ bei sehr guter bis G bei mangelnder Effizienz.
Schornsteinfeger, Heizungsinstallateure sowie Gebäudeenergieberater des Handwerks und EnEV-Aussteller (§ 21 EnEV) sind berechtigt, das Etikett anzubringen. Dies gilt jedoch zunächst nur für Heizgeräte die gasförmige und flüssige Brennstoffe nutzen und nur für Wärmeerzeuger bis einschließlich Baujahr 1986. Laut Gesetz werden bis 2024 alle Heizungen - nach Alter der Geräte gestaffelt - mit einem Label ausgestattet sein. Energieeffizienz-Label für Heizungen

 

Heizungspumpe

Auf der Seite www.klima-sucht-schutz.de/umwaelzpumpe  wird ein Pumpen-Check angeboten. Damit können Sie ermitteln ob die vorhandene Pumpe ein Stromfresser ist und wie viel Sie sparen, wenn Sie die Pumpen besser regeln oder austauschen.

Moderne, richtig eingestellte Heizungspumpen verbrauchen bis zu 80% weniger Energie. Damit könnten alleine im Einfamilienhausbestand in Deutschland jährlich 4 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen und 1,4 Milliarden Euro an Stromkosten gespart werden, so das Bundesumweltministerium.

Die EU hat beschlossen, dass ineffiziente Umwälzpumpen ab 2013 vom Markt verschwinden sollen.

 

Besser heizen - Kosten regeln

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Heizkosten dauerhaft und ohne Komfortverlust zu senken. Vom Entlüften der Heizkörper, dem Dämmen der Heizungsrohre, über den Einbau neuer Thermostatventile bis zum Umstieg auf erneuerbare Energien sind viele Maßnahmen - oft auch ohne großen finanziellen Aufwand - möglich. Die Verbraucherzentrale NRW stellt in ihrem neuen Angebot  verschiedenste Tipps vor, gibt Erläuterungen und Beschreibungen. www.vz-nrw.de/besser-heizen

 

Weitere Tipps zum cleveren und umweltfreundlichen Heizen -

Haus und Heizung winterfest machen, bietet auch der Bund der Energieverbraucher unter www.energieverbraucher.de/Heizen/Tipps

 

Blockheizkraftwerke - Kraft-Wärme-Kopplung

Die meist gasbetriebenen Motoren versorgen seit langem zuverlässig größere Gebäude mit Strom und Heizwärme. Daneben gibt es aber auch Mikro-BHKW oder Nano-BHKW, die für den Einsatz in kleineren (Wohn)Gebäuden geeignet sind.

Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung finden Sie unter www.energieagentur.nrw.de/kwk

So funktioniert ein Blockheizkraftwerk - erklärt in 180 Sekunden.

www.youtube.com

 

Nutzung erneuerbarer Energien

Die Nutzung von Erneuerbaren Energien ist ein Beitrag zum globalen Klimaschutz und sie bietet ein Stück Unabhängigkeit gegenüber den stetig steigenden Energiekosten.

Welche Formen und Möglichkeiten in und an Ihrem Haus zum Tragen kommen könnten kann Ihnen eine Energieberatung aufzeigen. Ob Solaranlagen zur Wassererwärmung, Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen, all diese erneuerbaren Energiequellen können im Zuge von Gebäudesanierungen realisiert werden. Lassen Sie sich beraten und informieren sich zusätzlich, etwa auf der Seite www.zukunft-haus.info/erneuerbare-energien.

 

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genannt, soll den Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen fördern.  Ein Element dabei ist die Zahlung fester Vergütungssätze für regenerativen Strom.

Seit August 2014 ist das neue Erneuerbare Energien Gesetz in Kraft. Es wurden einschneidende Veränderungen am bisherigen EEG vorgenommen. Einen Überblick über die wichtigsten  Änderungen bietet die Energieagentur.NRW unter www.energiedialog.nrw.de/das-neue-eeg-2014

 

 

Energetische Sanierung von Baudenkmalen

Seit 2012 wird die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude sowie besonders erhaltenswerter Bausubstanz gesondert gefördert.

Gefördert werden Wohngebäude, die als Baudenkmal nach den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer (Denkmalliste oder per Gesetz) oder durch die Kommune als sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz eingestuft werden.

Sowohl Einzelmaßnahmen als auch die Komplettsanierung zum "KfW-Effizienzhaus Denkmal" werden gefördert.

Auskunft zum Förderbaustein "Effizienzhaus Denkmal" erhalten Sie bei der KfW unter www.kfw.de/foerderung/Denkmal

Die Koordinierungsstelle "Energieberater für Baudenkmale" bieten Informationen und ein Expertenverzeichnis.

Informativ ist auch der Leitfaden Baubestand nachhaltig weiterentwickeln vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

 

Klimaschutz & Denkmalschutz - kommunale Praxisbeispiele zum Klimaschutz bei denkmalgeschützten Gebäuden

"Die Veröffentlichung ist dem Thema „Klimaschutz und Denkmalschutz“ gewidmet und damit zwei Belangen, die durchaus gemeinsame Ziele haben, aber auch in Konkurrenz zueinander stehen können. Anhand von Beispielen aus der kommunalen Praxis werden Möglichkeiten und Hemmnisse energetischer Sanierungen von Baudenkmälern aufgezeigt. Mit den vorliegenden fünf Beiträgen soll einer möglichst großen inhaltlichen Bandbreite Rechnung getragen werden. Zum einen wird die Palette an bautechnischen Möglichkeiten zur energetischen Sanierung eines Denkmals, wie Wärmedämmung, Austausch der Fenster, Sanierung der Beleuchtung etc., und an Gebäudenutzungen, wie Rathäuser, Schulen, soziale Einrichtungen etc., thematisiert. Zum anderen werden aber auch die besondere Problematik von Solaranlagen auf Denkmälern und die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Klimaschutz und Denkmalschutz sowie von fundierten Beratungen für Denkmaleigentümer und Handwerk diskutiert." Quelle und Bezugsadresse der kostenlosen Veröffentlichung Deutsches Institut für Urbanistik/ Kommunaler Klimaschutz

 

Energiesparen in Kirchengemeinden

Kirchengemeinden besitzen Gebäude – meist Kirche, Pfarrhaus, Gemeindezentrum und Kindergarten–, die Energie verbrauchen. Viele Gemeinden wollen ihren Energieverbrauch reduzieren. Doch wo anfangen?

Die Energieagentur.NRW bietet auf ihrer Themenseite "Energie in Kirchengemeinden" viele Informationen und Praxistipps. Es werden Förderprogramme und Projekte vorgestellt, ebenso Literaturhinweise und Veranstaltungsankündigungen.

www.energieagentur.nrw.de/kirche

 

Finanzielle Förderungen

Viele Maßnahmen zur Energieeinsparung oder zur Anwendung erneuerbarer Energie werden vom Bund, dem Land, Energieversorgern oder auch einigen Kommunen gefördert. Finanziellen Förderungen gibt es in Form von einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder steuerlichen Vergünstigungen.

Informationen zu den verschiedenen Fördermitteln sollten immer auch Gegenstand einer Energieberatung sein.

Verschiedene Institutionen haben die finanziellen Fördermaßnahmen aufgelistet. Im Folgenden finden Sie einige dieser Informationsquellen:

Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, Förderbank

www.kfw-foerderbank.de

Förderdatenbank des Bundes

www.foerderdatenbank.de

Förder.navi der Energieagentur.NRW www.foerder-navi.de

In der umfassenden Datenbank des BINE Informationsdienstes finden Sie sowohl Fördermittel von EU, Bund, Ländern, Kommunen als auch von Energieversorgern. www.energiefoerderung.info

Unter der Telefonnummer 0228/92379-14 können Sie sich telefonisch zu Fördermitteln beraten lassen.

 

 

Vorurteile und Mythen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Zahlreiche Irrtümer zu energiesparenden Modernisierungen sind in der öffentlichen Diskussion. Hausbesitzer sind teilweise verunsichert und zögern energetische Modernisierungsarbeiten hinaus.
Die Deutsche Umwelthilfe widerlegt in ihrem Hintergrundpapier die häufigsten Vorurteile und will damit zur Versachlichung beitragen. Energetische Gebäudesanierung - Wider die falschen Mythen.

Wider die falschen Mythen (Teil 2)

 

 

Aus Ostwestfalen-Lippe

KlimaTisch Bielefeld

Der Klimatisch Bielefeld versteht sich als:

Netzwerk der Praktiker für Energie-Effizienz und Klimaschutz.

Die Akteure des KlimaTisch Bielefeld e.V. sind u. a. zu Hause in den Bereichen Energieberatung, Baubiologie, Architektur, Ingenieurwesen, Zimmerei, Dachdecker- sowie Malerhandwerk, Solartechnik, Heizung / Sanitär und Finanzen. Sie haben sich das Ziel gesetzt, mehr Aufmerksamkeit für die wichtigen Zukunftsthemen Energieeinsparung, Klimaschutz, CO2-Reduktion sowie nachhaltiges Sanieren und Bauen bei Bielefelderinnen und Bielefeldern zu erreichen, sie zum Handeln zu motivieren und so das Erreichen lokaler Klimaschutzziele zu unterstützen.

www.klimatisch-bi.de

 

KlimaTisch Gütersloh

Der Güterloher KlimaTisch e.V. kümmert sich um die wärmetechnische Verbesserung des Gebäudebestandes in der Stadt Gütersloh. Über 90 Mitglieder z.B. Architekten, Ingenieure und Kreditinistitute engagieren sich im Verein. Durch Information und Beratung der Gebäudeeigentümer und Fortbildung von Mitgliedern soll die energetische Modernisierung der Gütersloher Altbausubstanz gefördert werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite: www.klimatisch.de.

 

ALTBAUNEU Kreis Gütersloh

Energetische Gebäudemodernisierung = lokale Wirtschaftsförderung, Wissenswertes zur Altbaumodernisierung

www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh

 

KlimaTisch Herford e.V.

Gebäude sanieren - Energie sparen - Klima schützen

www.klimatisch-herford.de

 

e|u|z - Energie- und Umweltzentrum Lemgo

Mittelstraße 131-133

32657 Lemgo

www.euz-lemgo.de

 

Runder-Tisch-Gebäudesanierung Paderborn

www.runder-tisch-pb.de

 

 

Ansprechpartner

Energetische Bauberatung der Stadt Bielefeld

Kostenlos und unabhängig erhalten Bürgerinnen und Bürger hier Auskünfte rund um die energetische Sanierung von Gebäuden.

www.bielefeld.de/bauberatung

 

e&u energiebüro Bielefeld

Die e&u energiebüro gmbh bietet seit vielen Jahren unabhängige Energieberatung an.

Mitarbeiter (Mitglieder in der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Bau in Nordrhein-Westfalen) führen z.B. die Startberatung Energie durch.

www.eundu-online.de

 

Niedrig-Energie-Institut Detmold (NEI)

Beratungspartner für Energie sparendes Bauen und Sanieren.

www.nei-dt.de

 

Energieberatungen der Verbraucherzentrale in OWL

In OWL werden Energieberatungen in Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Minden, Paderborn und Rheda-Wiedenbrück angeboten.

www.verbraucherzentrale-nrw.de.

 

Energieagentur NRW

Hotline Gebäudesanierung: 0211 / 837 19 30

 

Deutsche Energieagentur

Unter der kostenfreien Telefonnummer 08000 736 734 informiert die Energie-Hotline über Erneuerbare Energien und den effizienten Umgang mit Energie.

 

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA),

Liste der antragsberechtigten Energieberater

www.bafa.de

 

 

 

Pinnwand

Tue Gutes und zeige es - Auszeichnung für Ihr Haus

„Ist Ihr Haus gut gedämmt? Nutzen Sie erneuerbare Energien? Maßnahmen zum Wärmeschutz oder der Einsatz erneuerbarer Energien sind ein wichtiger Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Energie, zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie zum Umweltschutz. Private Haushalte können sich als „Energiesparer NRW“ präsentieren. Auch wenn man Häusern die inneren, energetischen Qualitäten nicht ansieht – wer in die Energieeffizienz investiert, Energie spart oder die Kraft der Sonne nutzt, muss sich nicht verstecken. Deshalb möchte das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW Ihr Gebäude mit der Plakette „Energiesparer NRW“ auszeichnen.“ Quelle: www.mwin-haus-spart.de

 

 

Unterrichtsmaterialien

EnergieAgentur.NRW unterstützt Lehrer und Erzieher

Die EnergieAgentur.NRW unterstützt Lehrer und Erzieher dabei, Kindern und Jugendlichen einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen und ein energiebewusstes Verhalten zu vermitteln. Vielfältige Materialien, Medien und Aktionen werden angeboten.

Die Energieagentur berät Schulen und Schulträger auch bei Energiespar-Vorhaben und dem Einsatz von erneuerbaren Energien.

Kontakt: www.energieagentur.nrw.de/schulen

 

 

Linkliste

Gebäudemodernisierung - umfangreiche Informationen der Energieagentur NRW

portal-zur-energetischen-gebaeudemodernisierung

 

„Die Hauswende“- beraten. gefördert. saniert

www.die-hauswende.de

 

Deutsche Energieagentur;

www.dena.de/energieeffiziente-gebaeude

 

„Vor-Ort-Beratung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

www.bafa.de

 

Verbraucherzentrale NRW, Energieberatung

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

 

Deutsche Bundesstiftung Umwelt "Haus sanieren - profitieren"

www.sanieren-profitieren.de

 

Bund der Energieverbraucher

www.energienetz.de

 

e&u energiebüro

www.eundu-online.de

 

Niedrig-Energie-Institut Detmold (NEI)

www.nei-dt.de

 

 

Literatur

Verbraucherzentrale NRW (2014). Gebäude modernisieren - Energie sparen.

Zu beziehen unter www.vz-nrw.de/ratgeber

 

Bund für Umwelt und Naturschutz (2014). BUND-Jahrbuch 2015 – Ökologisch Bauen & Renovieren. Stuttgart. Ziel Marketing Verlag.

 

Haas-Arndt,D./ Fred Ranf, F. (2014). Altbauten sanieren - Energie sparen.

Zu bestellen unter www.bine.info

 

Umweltbundesamt (2013). Das Energie-Sparschwein. Informationen zum Wärmeschutz und zur Heizenergieeinsparung für Eigenheimbesitzer und Bauherren.

Kostenlos zu bestellen und als Download unter www.umweltbundesamt.de/publikationen/energie-Sparschwein

 

Verbraucherzentrale NRW (2012). Wärmedämmung - vom Keller bis zum Dach.

Zu beziehen unter www.vz-nrw.de/ratgeber

 

Deutsche Energieagentur, Publikationen für Verbraucher:

Verschiedene Broschüren, Info-Pakete; CDs

Als Download unter www.dena.de/publikationen

 

 

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Bildnachweis

Solaranlage auf einem Hausdach: © Bernd Müller /Bundesumweltministerium

Anzeigetafel Solarstrom: © Bernd Müller /Bundesumweltministerium