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Hintergrund
Der Schutz des Wassers ist seit Menschengedenken in allen Kulturen unverzichtbar. Die Entnahme des Wassers aus dem Naturhaushalt und die Einleitung von Schadstoffen haben in den vergangenen 150 Jahren derartig zu genommen, dass dauerhaft Maßnahmen und zum Teil hohe Investitionen notwendig sind, um negative Folgen für den Wasserhaushalt zu vermindern. Z.B.:
Neben der Trinkwasserqualität (siehe Thema Trinkwasser) interessiert die Bürger auch aus küstenfernen Gebieten wie OWL, ob von Oberflächengewässern wie Bächen, Flüssen und Seen Gefahren ausgehen können und wie die Wasserqualität der Gewässer ist.
Hochwasserschutz ist in OWL kaum öffentliches Thema. Die kleinen Flüsse und Bäche scheinen friedlich vom Teuto nach Westen und Süden zu plätschern. Dass mit guten Gründen Hochwasservorsorge getroffen werden muss, zeigen die Hochwasseraktionspläne der Staatlichen Umweltämter OWL bzw. in Münster, die es in OWL zur Weser, Ems und Lippe gibt.
Um die Gefahren in Grenzen zu halten, die uns Menschen und der Natur bei Verschmutzung unserer Gewässer drohen, haben die Behörden ein umfangreiches Regelwerk geschaffen. Damit werden die Bürger zur Zusammenarbeit in Sachen Wasserschutz veranlasst. Die Anträge und Formulare sind meist bei der sog. Unteren Wasserbörde zu stellen.
Rat und Tat
Ein Programm zur Förderung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und einer ökologischen Entwicklung der Gewässer. Informationen unter www.umwelt.nrw.de
Ausführliche Fach- und Hintergrundinformationen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Nordrhein-Westfalen, zum Programm „Lebendige Gewässer“ und zu den einzelnen Flussgebieten sowie Hinweise auf aktuelle Publikationen zum Thema erhalten Sie auf dem Portal www.flussgebiete.nrw.de
Die meisten Städte und Kreise haben die entsprechenden Antragsformulare auf ihre Internet-Seiten gestellt, wo sie ausgefüllt sofort zurückgesendet werden können, siehe dazu unter "Links".
Aus Ostwestfalen-Lippe
Viele Informationen dazu veröffentlicht die Bezirksregierung Detmold unter www.bezreg-detmold.nrw.de/Gewaesserschutz
Hochwassergefahren
Die Zuständigkeit für folgende Pläne liegt beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW www.lanuv.nrw.de:
Auch an kleineren Fließgewässern lauern Gefahren: ein Zeitungsartikel, in der Bielefelder Neuen Westfälischen erschienen, zeigte, dass die Versicherungen für gefährdete Räume an den Bächen der Stadt höhere Risikozuschläge vereinbaren.
Die Stadt Lemgo hat einen Faltblatt zu Hochwassergefahren und ihre Abwehr für ihre Bürger erstellt. Sie finden es als PDF hier.
Viele Kommunen veröffentlichen mittlerweile die Qualität ihrer Fließgewässer ( Bäche, Flüsse).
Die Daten der Stadt Bielefeld finden Sie hier www.bielefeld.de/Gewässergüte
Unterrichtsmaterialien
Die Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V. bietet Lernspiele, Bilderbücher, Materialien für den Unterricht, Info-Broschüren - etwa zur Untersuchung und ökologischen Bewertung von Bächen und kleinen Flüssen - CDs und Poster rund um's Wasser.
Kinderbroschüre des Umweltministeriums NRW zum Thema Wasser, kostenlos zu bestellen
www.umwelt.nrw.de/publikationen
Linkliste
www.bezreg-detmold.nrw.de/Gewaesserschutz
Gewässerschutz in Ostwestfalen-Lippe
Das Wassernetz NRW - Umweltnetzwerk zur Beteiligung an der EG-Wasserrahmenrichtlinie
www.wasserwelt.com/content.php
Portal rund ums Wasser
Staatliches Umweltamt Lippstadt
Staatliches Umweltamt Münster
Vom Staatlichen Amt für Umwelt und Arbeitschutz OWL werden Informationen zum Einzugsgebiet der Weser und ihren Nebenflüssen angeboten.
Hier findet sich ein Hochwasserlexikon
Das ist die Seite der Umweltministerium-Homepage, auf der Meldungen zu den Hochwasserständen im Land zu finden sind
Badetipps für den Sommer
Nützliche Badetipps oder wie Erste Hilfe im Wasser aussieht
Literatur
Umweltbundesamt (2012). Hochwasser verstehen, erkennen, handeln!
Kostenlos zu bestellen oder als Download unter www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien
Bundesumweltministerium (2004). Die Wasserrahmenrichtlinie - Neues Fundament für den Gewässerschutz in Europa. Langfassung. Berlin.
Natürliche Gewasser entwickeln. Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in NRW
Als Download unter www.flussgebiete.nrw.de
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Flächen schützen durch Naturschutz
Bildnachweis
Baderbach bei Oldentrup: Margarete Rühl